Honeywell bringt Kartenlesesysteme für hohe Sicherheitsanforderungen bei Militär und Regierung

Accentic mifare DESfire Lesegeräte erfüllen höchste Anforderungen an Zutrittskontroll- und Einbruchmeldesysteme - Honeywell (NYSE:HON) hat zwei neue Accentic mifare DESfire Leser vorgestellt, die speziell für die hohen Sicherheitsstandards in militärischen und staatlichen Einrichtungen entwickelt wurden. Die kontaktlosen Lesegeräte sind vollständig zu Datenträgern kompatibel, die mit mifare DESfire EV1 Chips ausgestattet sind. Die Geräte basieren auf globalen, offenen Standards für die drahtlosen Schnittstellen zwischen Lesegerät und Karte und die eingesetzten kryptographischen Methoden. Dadurch bietet die Chipkarten-Technologie für beide Lesegeräte eine hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance für Zutrittskontroll-Lösungen.

Die neuen Honeywell Lesegeräte erfüllen die aktuellen Standards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Damit sind sie für den Einsatz in kontaktlosen Zutrittskontrollsystemen bei militärischen und staatlichen Stellen zugelassen. Eine Zertifizierung für die VDS Klasse C für Zutrittskontroll- und Einbruchmeldesysteme ist beantragt. Die Lesegeräte lassen sich einfach in bestehende Installationen integrieren, die auf der Honeywell Zutrittskontrollzentrale ACS-8 und der Management-Software IQ MultiAccess basieren. Das ermöglicht eine problemlose Aufrüstung des bestehenden Zutrittskontrollsystems durch die Migration auf die sehr sicheren Mifare DESfire EV1 Datenträger.

Die Lesegeräte eignen sich für ein breites Einsatzspektrum, abhängig vom eingesetzten Controller und seiner Programmierung. Die Honeywell Controller unterstützen Scharf-/Unscharfschaltung von Einbruchmeldesystemen, Zutrittskontroll- und Überwachungsfunktionen. Darüber hinaus lösen sie einen Alarm aus, wenn ein Überfallcode über die Tastatur des Lesegerätes eingegeben wird. Anwendungsdaten werden in einem frei adressierbaren Speicherbereich auf dem mifare DESfire EV1 Chip abgespeichert. Das erleichtert den Einsatz der Kartenlesegräte zusammen mit selbst entwickelter Software.

Die Lesegeräte unterstützen verschiedene Verfahren, um die Scharf-/Unscharfschaltung, Zugangskontrolle und Überwachungsfunktionen zu autorisieren. Die Autorisierung kann entweder nur durch eine PIN, nur durch einen Datenträger, durch PIN oder Datenträger oder durch die Kombination aus PIN und Datenträger erfolgen. Für alle Verfahren, die eine PIN einschließen, sind die Honeywell Accentic mifare DESfire Lesegeräte mit Tastatur erforderlich.

Um die Migration von den mifare classic auf die mifare DESfire Lesegeräte zu vereinfachen, bringt Honeywell eine neue Version seiner IQ MultiAccess Software auf den Markt. Zur Neuprogrammierung des Kodierungsschlüssels auf den Code-Karten steht ein Desktop-Lesegerät zur Verfügung. Darüber hinaus besteht mithilfe der IQ MultiAccess Clients die Möglichkeit, mehrere Desktop-Lesegeräte an einem Standort simultan zu betreiben. Bestehende Zutrittskontrollsysteme können mit zwei Schlüsseln gleichzeitig betrieben werden, um von mifare classic auf mifare DESfire zu migrieren, ohne das System stoppen zu müssen. Zusätzlich unterstützt IQ MultiAccess Self-Service-Stationen für den Schlüsselaustausch, um den notwendigen Support für die Verteilung der neuen Schlüssel zu minimieren.

„Unsere neuen kontaktlosen Lesegeräte vergrößern unser Angebot an Zutrittskontrollösungen für den Hochsicherheits-Bereich“, erläutert Stepahn Winkelmann, Marktingleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der Honeywell Security Group. „Mit den Lesegeräten auf Basis von mifare DESfire EV1 ergänzen wir unser Portfolio um eine zuverlässige, sichere und leistungsfähige Identifikationstechnik, die sich besonders für militärische und staatliche Einrichtungen eignet. Ebenso kann sie eingesetzt werden, um bestehende mifare Installationen auf ein höheres Sicherheitsniveau zu heben.


 
 
 

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