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CIS- oder CCD-Scanner

« Zwei Scan-Technologien im Vergleich »

In der Scannerwelt haben sich zwei Technologien durchgesetzt: Compact Image Sensor (CIS) und Charge Coupled Device (CCD). Worin sich die beiden Sensortechniken voneinander unterscheiden und wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Die mobile Datenerfassung – ein unaufhaltsamer Trend

Moderne Unternehmen sind ohne die Systeme der mobilen Datenerfassung kaum überlebensfähig. Nicht nur in der Logistik und in der Warenwirtschaft, auch im medizinischen Bereich oder in der Eventbranche unterstützen Barcodescanner viele betriebliche Abläufe.

Prozessrelevante Daten werden eingelesen und verschiedenen Backend-Systemen zur Verfügung gestellt.

Die mühsame manuelle Erfassung entfällt, gleichzeitig minimiert sich die Fehleranfälligkeit. In der Scan-Technologie haben sich die beiden Systeme CIS und CCD durchgesetzt.

CIS-Scanner: Kompakte Technik mit geringen Energiekosten

Das Compact Image Sensor System ist eine Scan-Technologie, die schon seit vielen Jahren in Faxgeräten eingesetzt wird. Im Gegensatz zu Flächensensoren handelt es sich dabei um Zeilensensoren – alle lichtempfindlichen Punkte befinden sich auf einer Linie. Als Lichtquelle dienen integrierte RGB-Leuchtdioden, wobei das Licht über ein stabförmiges Linsensystem zum Compact Image Sensor gelangt.

Die Vorteile dieses Systems: Die Technik benötigt nur wenig Energie. In der Regel reicht es aus, das Scangerät über eine USB-Schnittstelle vom angeschlossenen Rechner aus mit Strom zu versorgen. Dadurch erübrigt sich ein separater Netzstecker. Der gesamte Aufbau ist weniger komplex als bei vergleichbaren Scannern, wodurch die Geräte relativ wenig Stellfläche brauchen.

Als nachteilig wirkt sich allerdings aus, dass die superdünnen Flachbildscanner aufgrund ihrer primitiven Stablinsen nur eine geringe Tiefenschärfe erreichen. Wenn das Dokument nicht direkt auf dem Vorlagenglas liegt, verliert der Scan an Schärfe. Für das Digitalisieren von Zeitschriften und Büchern sind CIS-Scangeräte also eher weniger gut geeignet.

Der Panasonic KV-S1037: Ein vielseitiges Scangerät für beengte Verhältnisse

Ein gutes Beispiel für einen kompakten CIS-Scanner ist der Panasonic KV-S1037. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar und überzeugt nicht nur durch seinen geringen Platzbedarf, sondern auch durch tolle Funktionen. Im Lieferumfang inkludiert ist eine spezielle Bildbearbeitungssoftware, welche zum Beispiel automatisches Sortieren, Farbdifferenzierung und das Löschen von leeren Seiten ermöglicht.

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Außerdem ist das Modell mit einem automatischen Scan-Modus ausgestattet. Sobald sich das Dokument im Feeder befindet, startet der Scanner seine Arbeit. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Format oder welche Papierstärke es sich handelt. Ob Visitenkarte oder überlanges Dokument auf dünnem Papier – der Panasonic KV-S1037 scannt mit gleichbleibend hoher Performance. So schafft das Gerät 30 Seiten oder 60 Bilder pro Minute. Der Dokumenteneinzug fasst 50 Blätter mit der Stärke 80 g/m².

Der Panasonic KV-S1058Y – ein CIS-Scanner der Businessklasse

Wer ein Scangerät benötigt, das alle Anforderungen der modernen Geschäftswelt erfüllt, findet im KV-S1058Y von Panasonic eine hervorragende Alternative. Dieses Modell lässt sich unkompliziert in die Unternehmensnetzwerke einbinden. Überall dort, wo die gesamte Organisation auf komplett digitale Arbeitsabläufe basiert, bietet das Gerät wertvolle Unterstützung.

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Der KV-S1058Y wird einfach über den Webbrowser in das Netzwerk integriert – die Scans können über E-Mail, FTB, Cloud-Anwendungen oder über SMB-Server übermittelt werden. Mit dem automatischen Vorlageneinzug bewältigt der Businessscanner auch große Dokumentenmengen, wobei bis zu 65 Seiten oder 130 Bilder in der Minute erfasst werden können. Tolle Features – zum Beispiel die intelligente Doppeleinzugserkennung – sorgen für reibungslose Arbeitsabläufe. Selbst Pässe, ID-Karten und Etiketten erfasst das Modell ohne Probleme. Damit eignet sich der Panasonic KV-S1058Y für die hohen Ansprüche der modernen Geschäftswelt.

CCD-Scanner: Produktivität und Scanqualität im Fokus

Bei der CCD-Technologie – Charge Coupled Device – beleuchtet eine Lampe das Vorlagedokument. Ein Prisma zerlegt das reflektierte Licht in seine Grundfarben Rot, Blau und Grün. Für jede dieser Farben gibt es eine Sensorzeile, die aus lichtempfindlichen Kondensatoren besteht. Fällt das Licht ein, wird die Ladung abgegeben – die Ladungsänderungen werden in Zahlenwerte umgewandelt, die ein Computer verarbeiten kann.

CCD-Scanner Vorteile: Die Technik erreicht häufig eine bessere Tiefenschärfe und eine höhere Scangeschwindigkeit. Auch die Farbgenauigkeit und das Signal-Rausch-Verhältnis werden durch das CCD Verfahren optimiert.

Nachteile von CCD: Es besteht die konkrete Gefahr, dass die Spiegel des Scanners verschmutzen und verstauben. Dann kann es zu unangenehmen Effekten bei der Scanverarbeitung kommen.

Der Epson Perfection V370 Photo – ein CCD-Scanner der Sonderklasse

Energieeffizienter Betrieb, maximale Bildqualität und einfache Bedienung – der Epson Perfection V370 Photo ist das ideale Gerät für das Scannen von A4-Fotos. Selbst Dias, Filme und Negative lassen sich mit diesem Modell erfassen. Dabei profitiert der V370 Photo von der innovativen Epson ReadyScan LED-Technologie, welche die Scanergebnisse nahezu ohne Aufwärmzeit liefert.

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Hervorzuheben ist vor allem die hohe Bedienerfreundlichkeit des Scanners. Das Einlesen in eine E-Mail funktioniert auf Tastendruck, über die mitgelieferte Software stehen zahlreiche tolle Funktionen zur Verfügung. Selbst das Scannen von 3D-Objekten und großen Büchern lässt sich bewerkstelligen. Der Deckel kann nämlich um bis zu 180 ° aufgeklappt werden. Durch die CCD-Bildsensortechnologie werden auch jene Teile des Objekts fokussiert und scharf gescannt, die das Scannerglas nicht berühren.

Der Cipherlab 8001 – kompakt, leicht und preisgünstig

Vor allem in der Handelsbranche, in der Logistik und im medizinischen Bereich findet der Barcodescanner von Cipherlab mit der Bezeichnung 8001 Verwendung. Der kleine und handliche CCD-Scanner erfasst bis zu 100 Strichcodes in einer Sekunde. Die Datenübertragung erfolgt über eine USB-Schnittstelle. Bedient wird das MDE über eine Tastatur, das übersichtliche LED-Display zeigt die erforderlichen Informationen an.

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Der leistungsstarke 3,7V Li-Ionen Akku versorgt den Cipherlab 8001 für bis zu 100 Stunden mit Energie. Konzipiert ist das Gerät für den harten Industriealltag. So ist der Rechner darauf ausgelegt, auch bei extremen Temperaturen zwischen -10 und +60 ° Celsius problemlos zu arbeiten. Auch Stöße, Schläge und Stürze können dem robusten Gerät nichts anhaben.