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Drucker Software BarTender 2016

« Das kann das Programm zum professionellen Etikettendruck »

Etiketten lösen im täglichen Einzelhandel, in Lagern oder Produktionen viele Probleme. Mit professionellen Scannern und Druckern können sich Unternehmer auf die richtige Hardware verlassen. Mit BarTender liefert Seagull Scientific die passende Software zur vielfältigen Verwendung für Etikettendesigns und -drucker. Wir stellen die Software vor.

Wenn Sie im Supermarkt Ihres Vertrauens Lebensmittel einkaufen, enthalten die Verpackungen eine Menge an Informationen. Es ist sehr genau vorgeschrieben, welche Informationen, zum Beispiel über Inhaltsstoffe oder mögliche Allergene angegeben werden müssen. Der Hersteller dieser Lebensmittel muss genau wissen, was die Rohstoffe oder Produkte, die er einsetzt, beinhalten. Eine genaue Rückverfolgbarkeit aller Inhaltsstoffe einer bestimmten Charge jedes Nahrungsmittels muss gewährleistet sein, und die Regelungen für die Kennzeichnung werden zunehmend komplexer. Solche Anforderungen lassen sich am besten mit einer Etikettensoftware bedienen, die in alle vorhandenen Systeme und Prozesse integriert wird. Eines der weltweit führenden Systeme dieser Art ist BarTender von Seagull Scientific.

seagull-scientificWas eine professionelle Etikettensoftware leisten muss

Etiketten sind etwas Alltägliches, das wir als selbstverständlich betrachten. Alle gekauften Waren, alle verschriebenen Medikamente, alle Pakete, die wir erhalten sind etikettiert. Etiketten enthalten Informationen, Warnhinweise, Kennzeichnungen oder Anleitungen, und meistens auch maschinenlesbare Strichcodes. Form und Inhalte sind in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben, unterscheiden sich aber zwischen einzelnen Ländern oder Wirtschaftsräumen. Die aufgebrachten Barcodes und ihre Inhalte werden zur Steuerung auch unternehmensübergreifender Prozesse benutzt und sind daher eminent wichtig für die Effizienz der Lieferkette zwischen Hersteller und Verbraucher.

Flexibilität beim Design

Ein wichtiger Teil der Etikettensoftware ist die Design-Funktionalität. Diese muss zum einen einfach zu handhaben sein, um schnell attraktive Etiketten-Designs zu erzeugen. Auf der anderen Seite muss jede gesetzliche Vorschrift oder Industrienorm für Format und Inhalt erfüllt werden können, sei es für Chemikalien oder sonstige Gefahrstoffe, Medizinprodukte oder auch Lebensmittel.

Quelldaten

Wenn die Drucker Software im Unternehmen eingesetzt wird, gibt es Dutzende von Quellen, deren Daten verarbeitet und gedruckt werden müssen. Das sind einerseits Daten aus ERP-Systemen wie SAP oder ORACLE, andererseits aber auch das von einer Paketwaage gelieferte Gewicht einer Versandeinheit oder Daten, die per Tastatur am Arbeitsplatz eingegeben werden. Eine Serialisierung, die sich für jedes Etikett ändert, ist ebenfalls notwendig – über einzelne Drucker-Stationen und womöglich auch über Standorte hinweg koordiniert.

Jeden Drucker und Druckertyp unterstützen

Nicht zuletzt sollte der Etikettendruck auf jedem beliebigen Drucker im Unternehmen funktionieren. Ob auf Laser- oder Thermodrucker gedruckt wird, auf DIN A4-Bögen oder Endlosrollen, die Etiketten müssen in Format und Inhalt immer gleich sein.

Alle Barcode-Typen und auch RFID-Tags

Wer neue Geschäftsprozesse definieren oder neue Kunden gewinnen will, wird früher oder später mit der Anforderung nach neuen, bisher nicht benutzten Barcode-Typen konfrontiert werden. Das sollte nicht am Etikettendruck scheitern. Auch wenn das heute noch nicht der Fall ist, werden Kunden möglicherweise auf RFID umstellen, oder neue gesetzliche Regelungen machen dies sogar erforderlich. Auch in diesem Fall sollte die Software das so weit unterstützen, dass nur ein neues Etiketten-Design erstellt und kein Prozess neu definiert werden muss.

Verwaltung

Wenn verschiedene Kunden nur leicht unterschiedliche Etiketten für ein Produkt benötigen, oder die Regulierungen im Nachbarland ein wenig andere Inhalte auf dem Etikett verlangen, ist eine bedingte Formatierung beim Design der Etiketten sehr hilfreich. Es kann einen Unterschied zwischen Hunderten Vorlagen und nur ganz wenigen ausmachen, wenn die Design-Software den bedingten Druck von Texten oder Bildern unterstützt. Eine professionelle Drucker Software wird zudem Funktionen bereitstellen, mit denen zentral gesteuert wird, wer und wo für ein Produkt oder eine Einheit Einstellungen ändern darf.

Die verschiedenen Editionen der Drucker Software

Alle beschriebenen Merkmale einer professionellen Etikettensoftware sind in der BarTender 2016 Enterprise Edition enthalten. Natürlich braucht nicht jedes Unternehmen gleich eine Drucker Software, die alle diese Features enthält. Deshalb gibt es vier Editionen der Software: Die beiden „Einstiegs-Versionen“, Basic und Professional, beinhalten alle notwendigen Funktionen für Design und Druck von Etiketten. Die Druckgeschwindigkeit auf jedem Drucker wird bei Benutzung dieser Versionen optimiert. Mit der Professional-Edition können zusätzlich Daten aus Datenbanken oder Tabellen gelesen werden, auch der Druck von RFID-Etiketten ist damit möglich.

Wer eine professionelle Software für Design und Etikettendruck benötigt, aber keine Automatisierung für den Druckprozess braucht, ist mit diesen Editionen bestens bedient. In einer manuellen Verpackung von Waren für den Versand kann die BarTender 2016 Professional Edition zum Beispiel die zu druckenden Etiketten durch Zugriff auf eine Datenbank mit den gewünschten oder vorgeschriebenen Daten anreichern, ohne dass der Bediener dafür Eingaben machen muss. Mit benutzerdefinierten Serialisierungssequenzen kann zudem sichergestellt werden, dass jedes Etikett eindeutig ist – auch bei Druck von unterschiedlichen Stationen aus.

Automatisierung von Druckprozessen

Bei der Automatisierung von Prozessen, sei es in Produktion, Wareneingang oder Versand, ist die Automatisierung der Druckprozesse eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Nun muss ein Etikett nicht nur formal und inhaltlich allen Anforderungen gerecht werden, es muss auch genau zum korrekten Zeitpunkt an der richtigen Stelle gedruckt werden.

Für solche Anforderungen sind die Automation– und die Enterprise-Edition von BarTender 2016 geeignet. Die Funktion Intelligent Templates ermöglicht es, abhängig von einem bestimmten Datenbank-Feld bestimmte Etikettenfelder zu bedrucken oder nicht. So kann man beispielsweise das gleiche Etikett verwenden, wenn abhängig vom Kundentypen des Empfängers des Produktes bestimmte Informationen (z.B. Preise) aufgedruckt werden sollen.

Für den bedingten Druck können auch Kombinationen von Bedingungen benutzt werden, ohne die Benutzung von Script-Sprachen. Gleichzeitig können vorgeschriebene Felder gesperrt werden, sodass andere Bediener diese nicht ändern können. Mit dem Integration Builder kann der Etikettendruck in beinahe jeden Unternehmensprozess eingebunden werden.

Für Unternehmen mit verschiedenen Standorten bietet die Enterprise Automation Edition von BarTender 2016 darüber hinaus die Möglichkeit, sowohl das Design als auch den Etikettendruck über beliebige Standorte – auch weltweit – hinweg zu koordinieren und zu überwachen.

Neu in BarTender 2016

Mit dem neu entwickelten Integration Builder wird die Integration der Etikettensoftware mit Unternehmens-Anwendungen und -Prozessen vereinfacht. Über einen Assistenten kann die Methode der Integration, zum Beispiel ein http-Request von einem Browser, Daten aus dem Netzwerk via TCP oder UDP, die Änderung eines Datenbank-Feldes, etc. ausgewählt werden. Ebenso steht eine direkte Integration in ERP-Systeme wie SAP oder ORACLE zur Verfügung.

Ebenfalls neu sind das Print Portal, eine browser-basierte Oberfläche für Auswahl und Druck von Etiketten mit Unterstützung für Tablets und Smartphones und Drucken über die Cloud, sowie die Administration Console, die jetzt alle Verwaltungsfunktionen für BarTender 2016 in einer Anwendung vereinigt.

Verbessert wurde in der aktuellen Version zudem die Datenbank-Konnektivität und die Unterstützung für RFID-Codierung. Eine 64-bit Version ist nun verfügbar.

Wer also eine professionelle Lösung für Design und Druck von Etiketten sucht, sollte sich BarTender 2016 ansehen und die Testversion ausprobieren. Wenn heute noch nicht alle Funktionalitäten benötigt werden, können diese in Zukunft mit dem Upgrade auf eine höhere Edition nachträglich zugekauft werden, ohne dass vorhandene Dokumente oder Prozesse angepasst werden müssen.

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Info zu Seagull Scientific: Erfahrung mit Barcodes und Etikettendruck seit über 30 Jahren

Seagull Scientific hat im Jahr 1985 mit der Herstellung und dem Vertrieb von Barcode-Lesegeräten begonnen. Bereits zwei Jahre später gab es die erste Drucker Software auf DOS für Barcode-Etiketten von Seagull Scientific. Mit der Einführung von BarTender für Windows im Jahr 1993 überstieg der Umsatz mit Software erstmals jenen mit Hardware. Wenige Jahre später gab Seagull Scientific das Geschäft mit Hardware komplett auf. Bei der technischen Entwicklung der Software war Seagull in den folgenden Jahren mitunter Innovationsführer. So wurde BarTender zum Beispiel schon 2005 um eine RFID-Funktionalität erweitert.

Strategisch hat Seagull seit dem Jahr 2000 einige wichtige Partnerschaften aufgebaut, beispielsweise mit SAP und ORACLE. Damit ist die Integration mit den wichtigsten ERP-Systemen gewährleistet.

In den letzten Jahren sind Seagull Scientific und die Software BarTender mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem 2014 als Unternehmen des Jahres (von AIM) und BarTender 2013 als beste professionelle Etikettensoftware (Top10Reviews).