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Etikettendrucker

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Etiketten gehören in Handel und Industrie zu den wichtigsten Informationsträgern. Sie können je nach Bedarf aufgeklebt, angehängt oder sogar eingenäht werden. Sie sind ideal, um standardisierte Informationen wie Produktmerkmale, Adressen oder Preise auf kleinem Raum zu transportieren, und sind in vielen Fällen sowohl für den Menschen als auch mit Hilfe von Barcodes für Maschinen lesbar. Voraussetzung für eine gute und andauernde Lesbarkeit ist ein guter Etikettendrucker mit der für den Zweck am besten geeigneten Technik.

Große Anzahl an Varianten

Wer einen Etikettendrucker kaufen will, steht vor einer nahezu unüberschaubaren Vielfalt von Produkten. Bekannte Anbieter wie Zebra oder Honeywell bieten unterschiedliche Geräte für jeden Zweck an. Viele kleine Hersteller bieten außerdem Lösungen für spezielle Anwendungen. Dazwischen gibt es Modelle aller Leistungs- und Preisklassen. Wenn man also einen Etikettendrucker kaufen will, Zebra ZT400 Series ZT410 Etikettendrucker ZT41046-T4E0000Zsollte man sich vorher über die Anforderungen an die Etiketten, die zu druckenden Mengen und spezielle Anforderungen an den Drucker wie Mobilität, Schnittstellen oder eine eventuell notwendige Schutzklasse (Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit sowie Stöße) im Klaren sein.

Etiketten drucken ohne spezielles Equipment

Für einige Anwendungen ist für den Druck von „einer größeren Menge“ Etiketten auch ein normaler DIN A4 Desktop Drucker ausreichend. Wenn man Adress-Etiketten oder die Regaletiketten in einem Lager oder Geschäft drucken will, kann man dies mit einem normalen Tintenstrahl oder Laserdrucker und entsprechender Software machen. DIN A4 Bögen mit verschiedenen Etiketten-Formaten sind im Handel zu beziehen. Für den Druck zum Beispiel von Regaletiketten bieten Lagerverwaltungs- oder Kassensysteme eigene Programme an. Da hier immer ein ganzer Bogen gedruckt wird, lohnt das aber nur bei entsprechenden Mengen.

Zebra KR203 Belegdrucker Thermopapier P1022147Für kleine Belege oder Coupons

Wenn man einen Etikettendrucker kaufen will, der einfache Fahrkarten oder Gutscheine bzw. Coupons druckt, ist neben dem Format die Anzahl der Ausdrucke entscheidend. Für den Zweck reicht im Normalfall ein Thermodirektdrucker. Hierbei handelt es sich um eine Technik, bei der durch Hitzeeinwirkung des Druckkopfes auf spezielles Papier die zu bedruckenden Stellen geschwärzt werden. Das geht nicht farbig, hat aber den großen Vorteil, dass außer dem Papier kein Verbrauchsmaterial benötigt wird. Daher sind solche Drucker wartungsarm, klein im Aufbau und günstig. Weil der Druck durch Sonneneinstrahlung mit der Zeit verblasst, ist die Technik besonders für Belege geeignet, die nicht ewig halten müssen. Weil die Geräte nur wenig Wartung brauchen, eignen sie sich hervorragend für Selbstbedienungslösungen wie etwa Fahrkartendrucker im Nahverkehr oder Pfandautomaten im Einzelhandel.

Für Belege mit einer Breite bis zu etwa 80 mm sind beispielsweise die Etikettendrucker der KR-200 Serie von Zebra gut geeignet. Eine Auflösung von 200 dpi und ein USB-Anschluss sind für solche Anwendungen vollkommen ausreichend.

Desktop Etikettendrucker für jeden Zweck

Ob Produktetiketten oder Rechnungen im Einzelhandel, Beleg in der Gastronomie, Etikettierung von Proben im Labor oder Patientenakten in Praxis und Krankenhaus oder Anlagenkennzeichnung in Industrie und Großhandel: der Etikettendrucker auf dem Schreibtisch oder der Ladentheke ist für alle diese Anwendungen unverzichtbar. Neben dem Thermodirektdruck, zum Beispiel für den Beleg in der Gastronomie, kommt hier häufig auch der Thermotransferdruck zum Einsatz. Dieser unterscheidet sich vom ersten Verfahren dadurch, dass die Farbe nicht im zu bedruckenden Papier vorhanden ist, sondern von einer Thermotransfer-Folie durch Hitze auf das zu bedruckende Medium übertragen wird.

Dieses Verfahren hat mehrere Vorteile. Zum einen kann farbig gedruckt werden. Neben Papier können auch Kunststoffe oder Gewebe bedruckt werden, und das Druckerzeugnis ist, je nach Kombination von Folie und Trägermaterial, äußerst beständig gegen Kratzer oder Chemikalien. Desktop-Drucker haben meistens verschiedene Anschlussmöglichkeiten wie Ethernet, serielle und parallele Anschlüsse. HONEYWELL Intermec EasyCoder PD41 Etikettendrucker Thermopapier PD41BJ1000002021Auch eine benutzerfreundliche Installation und Bedienung ist die Regel.

Wer für seine Anforderungen genau den richtigen Etikettendrucker kaufen möchte, muss mindestens die Parameter Druckvolumen, benötigte Auflösung und Etikettenformat festlegen, um die riesige Auswahl eingrenzen zu können. Große Anbieter wie Honeywell bieten allein dutzende Modelle in verschiedenen Klassen und für unterschiedliche Anwendungen an.

Mobile Lösungen

HONEYWELL Intermec PB32 Etikettendrucker Thermopapier PB32A20803000Für viele Prozesse in Handel und Industrie, aber auch im Gesundheitswesen und Transport müssen Etikettendrucker mobil sein. Der Druck von Liefer- oder Abhol-Nachweisen an Haustür oder Rampe ist dafür ein gutes Beispiel. Logistische Prozesse wie Bereitstellung, Versand oder Cross-Docking finden häufig „auf der Fläche“ statt. Wer hier Etiketten drucken muss, ist auf einen mobilen Drucker angewiesen. Für solche Geräte sind Komfort (Gewicht und Handling) sowie ein Schutz gegen Stöße, Feuchtigkeit und Schmutz entscheidend. Zebra bietet beispielsweise mehrere Serien unterschiedlicher mobiler Lösungen an, die sich in Funktionalität, Robustheit und Preis ganz erheblich unterscheiden.

HONEYWELL Intermec EasyCoder PX4i Etikettendrucker PX4C010000003030Industriedrucker

Will man Etikettendrucker kaufen, die rund um die Uhr Etiketten für Industriegüter, Versand- oder Ladeeinheiten im Lager erzeugen, landet man zwangsläufig bei Industriedruckern. Hier handelt es sich um Hochleistungsgeräte, die häufig in Fertigung, Qualitätssicherung oder Logistik geschäftskritische Prozesse unterstützen HONEYWELL Intermec EasyCoder PX6i Etikettendrucker monochrom PX6C010000001020und daher absolut zuverlässig Tausende Etiketten am Tag drucken. Darüber hinaus sind solche Geräte einfach zu administrieren und zu warten.

Solche Drucker, wie zum Beispiel die PX4i oder PX6i Serien von Honeywell, sind meist in sehr robusten Gehäusen untergebracht und für ein sehr hohes Druckvolumen auch bei höchster Auflösung ausgelegt.

Etikettendrucker kaufen: welche Kriterien zu beachten sind

Die oben aufgeführten Beispiele geben eine grobe Übersicht über die enorme Vielfalt von Gerätetypen und ihre Einsatzmöglichkeiten. Wer Etikettendrucker kaufen will, sollte daher vorab die wichtigsten Kriterien für die Entscheidung kennen und einschätzen.

Druckvolumen

Wie viele Etiketten pro Tag sollen etwa gedruckt werden? Als grobe Einteilung gilt kleiner 500 (geringes Volumen), kleiner 3.000 (mittleres Volumen) und größer 3.000 (hohes Volumen). Aufbau, Verarbeitung und Handling der Geräte sind abhängig vom Druckvolumen und beeinflussen natürlich den Preis.

Etiketten-Format und -Auflösung

Jeder Druckertyp kann nur eine maximale Breite und Höhe bedrucken. Hier müssen die Anforderungen eindeutig sein, weil bei einem falschen Typ entweder nicht alle Informationen auf das Format passen oder die Etiketten viel zu groß (und damit zu teuer) für die aufgedruckten Informationen sind.

Auch die Druckauflösung spielt eine große Rolle. Gängige Auflösungen sind 200, 300 oder 600 dpi. Für 1D Barcodes und geringe Anforderungen an die Grafik reichen 200 dpi. Für 2D Barcodes oder Grafiken von mittlerer bis hoher Qualität sind 300 oder 600 dpi allerdings sinnvoll. Auch die Größe des Drucks spielt hier eine Rolle.

Schnittstellen

Damit der Drucker nahtlos in ein vorhandenes System passt, sollte er die richtigen Schnittstellen mitbringen. Mögliche Schnittstellen sind USB, Ethernet, serieller oder paralleler Port, WLAN oder Bluetooth.

Thermo-Etiketten 40x20 mmDruckverfahren

Die meisten Etikettendrucker beherrschen das Thermodirekt- und/oder das Thermotransferverfahren. Thermodirektdrucker sind günstiger wenn es um die laufenden Kosten geht, weil einfach aufgebaut und ohne Verbrauchsmaterial. Dafür können sie nur Thermotransferpapier bedrucken, und das Ergebnis ist nicht unbegrenzt lange haltbar. Thermotransferdrucker haben höhere Betriebskosten wegen der zusätzlich genutzten Transfer-Folie. Das zu bedruckende Material kann neben Papier allerdings auch Folie oder Gewebe sein, und der erzeugte Druck ist sehr beständig.

Einsatzbereich

Gibt es besondere Anforderungen an den Drucker? Wird er in rauen Umgebungen eingesetzt, muss er mobil einsetzbar sein? Auch besonders platzsparende Modelle sind verfügbar.

Nachrüstoptionen

Bereits bei der Anschaffung sollte darauf geachtet werden, ob es für ein Gerät Optionen zum Nachrüsten gibt. Ändern sich die Anforderungen, kann so unter Umständen auf eine Neuanschaffung verzichtet werden.

Ein einzelner Drucker oder mehrere unterschiedliche

Wenn man mehrere Etikettendrucker kaufen will, stellt sich die Frage, ob diese alle von einem Hersteller kommen sollten. Sind die Anforderungen verschieden, kann es durchaus sinnvoll sein, einen Lieferanten zu wählen, der alle Gerätetypen abdeckt. Gleiches Handling aller Drucker und Wartung aus einer Hand sparen Zeit und Kosten. Hersteller wie Zebra oder Honeywell sind in dem Fall eine gute Wahl.