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Honeywell Granit 1980i und 1981i

« Multifunktionsscanner für viele Anforderungen »

Im Bereich der Logistik gilt Honeywell als einer der führenden Anbieter handlicher Multifunktionsscanner. Mit dem Granit 1980i und dem Brudermodell 1981i liefert der amerikanische Kommunikationsexperte zwei besonders robuste Systeme, die den Anforderungen alltäglicher Anwendungen in Supermarkt & Co. ebenso wie solchen unter härtesten Bedingungen in der Industrie gerecht werden sollen. Ausgestattet mit einem leistungsstarken sowie präzisen Fernlaser lesen die Modelle auf weiten Entfernungen ebenso wie aus nächster Nähe Barcodes sämtlicher Typen und unterschiedlichster Systeme aus. Für regelmäßige Lagerarbeiten in Extremsituationen liefern sowohl der Honeywell Granit 1980i als auch der Honeywell Granit 1981i sinnvolle Zusatzfunktionen wie zum Beispiel eine automatischen Beleuchtung, unterscheiden sich jedoch in puncto Datenaustausch. So folgt der Granit 1981i dem Trend der kabellosen Kommunikation, wohingegen der 1980i auf ein gehärtetes Verbundkabel zurückgreift. Erfahren Sie mehr!

Safety first

Die Aushängeschilder des Granit 1981i und des Granit 1980i stellen die überaus robusten Verarbeitungen dar. Beide Geräte sind mehrfach ummantelt und die Innenleben dem Kompressionsprinzip nach entworfen. So befinden sich keine Hohlräume in den Modellen, die Fliehkräfte verstärken. Sensoren und Leiter wurden zudem isoliert.

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Das Ergebnis: Zwei gehärtete Barcode Scanner, die laut Honeywell mindestens 50 Stürzen aus einer Höhe von 2 Metern auf Beton und satten 5000 Aufschlägen aus einer Höhe von einem Meter auf regulärem Untergrund trotzen. Des Weiteren sind die Helfer mit dem IP65-Zertifikat ausgezeichnet. Dies bedeutet, dass der 1981i und der 1980i komplett gegen Kleinstpartikel wie Staub und Sand geschützt sind. Außerdem halten die Modelle per Definition nach „Strahlwasser aus einem beliebigen Winkel“ Stand.

Handliche Kommunikationskünstler

Optisch betrachtet unterscheiden sich die Modelle kaum: Abgesehen von einer Kabelbindung in mittiger Position unter dem Pistolengriff gleicht der 1980i der drahtlosen Alternative wie ein Ei dem anderen. Farblich überwiegt bei beiden Modellen ein Grauton. Die glatte Fingerablage und eine Halbellipse im Bereich des Scannerkopfs sowie zwei Schaltknöpfe beziehungsweise Kippschalter sind in Orange gehalten. Mit Ausmaßen von jeweils 133 x 75 x 195 Millimeter (Länge x Breite x Höhe) entspringen die Modelle den geläufigen Größenordnungen handelsüblicher Barcode Scanner. Zu beachten ist, dass der Griff angesichts seiner ebenen Oberfläche in beliebiger Position umfasst werden kann, allerdings weniger Halt als geriffelte oder gummierte Stile zu bieten hat.

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Erwähnenswert wären noch die Platzanforderungen der Lade- und Kommunikationsstation des Granit 1981i, die der Hersteller aus Übersee mit 250 x 103 x 65 Millimetern beziffert. Der Datenabgleich mit der Scanner-Einheit (1981iFR-3) erfolgt auf einer Frequenz zwischen 2,4 GHz und 2,5 GHz. Zum Einsatz kommt jedoch kein klassisches WLAN-Modul, sondern ein Bluetooth-Chip. Dieser sendet via Bluetooth 2.1 und gewährleistet eine Verbindung auf einer Entfernung von bis zu 100 Metern.

Über die Laufzeiten des Lesemoduls macht der Hersteller keine Angaben. Der 2.000 mAh fassende Akku auf Lithium-Ionen-Basis dürfte angesichts der ressourcenschonenden Bluetooth-Verbindung jedoch für einige Stunden an Scanarbeiten genügen.

Der letztendliche Datenaustausch mit externen Systemen erfolgt per USB; selbige Schnittstelle nutzt auch der Granit 1980i.

Lesen leicht gemacht

Herzstück beider Barcode Scanner ist jeweils ein patentierter Lesekopf, der mit einer Codeabtastung auf weiter Distanz brilliert. Die sogenannte Area-Imaging-Technologie soll sowohl 1D- als auch 2D-Barcodes zuverlässig und nahezu entfernungsunabhängig registrieren können. Die maximale Entfernung zwischen Scanner und Barcode liegt bei 15 Meter. Auf Kurzdistanz genügt ein Abstand von 15 Zentimetern.

Da ein zielsicheres Scannen auf großen Entfernungen von bis zu 15 Metern ohne eine ruhige Hand und einem sehr guten Auge unmöglich ist, haben die Granit Modelle ein winkelstabiles Tastsystem an Board: Ob aus der Vertikalen oder aus der Horizontalen gescannt wird, ist für den 1980i ebenso wie für den 1981i weitgehend irrelevant. Auch die nötige Verweildauer der Scanstrahlen auf dem Barcode zeugt von Bedienungsfreundlichkeit. Wenige Millisekunden genügen, schon sind die Codes ausgelesen. Und: Der X-Maß ist mit einem Spektrum von 7,5 mil bis hin zu 100 mil sehr weit gefasst, sodass keine Registrationskomplikationen aufgrund variierender Zeichensysteme drohen.

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Der Hersteller hebt zudem die systemübergreifenden Kommunikationsmöglichkeiten hervor. Als Universalgenies bezeichnet sollen der Granit 1980i und der Gr.1981i allerlei Logistikprozesse entscheidend vereinfachen. Eine perfekte Symbiose sollen Honeywell Granit Modelle zum Beispiel mit Terminals aus der Serie Thor eingehen. Bei diesen Gerätschaften handelt es sich um mobile Bordcomputer, etwa für Gabelstaplerwaagen, die die interaktive Datenverarbeitung an Großrechnern in Echtzeit unterstützen.

Trotzen Wind und Wetter

Einen abschließenden Pluspunkt verdienen sich die Honeywell Granit Versionen für ihre hitze- und kältebeständige Isolierung. Denn zuzüglich der stoßsicheren Verkleidung profitieren die Systeme von einer enormen Kälteresistenz: Der 1981i nimmt seine Arbeit bei Temperaturen von bis zu 20 Grad unter Null auf.

Die Kabelversion hält sogar solchen bis zu -30 Grad stand. Lagern lässt sich die Kabellos-Variante immerhin bei bis zu 40 Grad unter Null. Ins andere Extrem sind die Grenzen bei 50 Grad (Betriebsmodus) beziehungsweise 70 Grad (Lagermodus) gesetzt.

Ausgezeichnet mit einer Gewährleistung von drei Jahren hält der Nutzer somit wortwörtlich einen langlebigen sowie resistenten Logistikhelfer in den Händen.

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