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Ingenico Lane/5000

« Die Zukunft des bargeldlosen Zahlens »

Bargeldlos zahlen – sicher, schnell und simpel. Dies versprechen etliche Hersteller sogenannter PoS-Geräte. Wer auf Nummer sicher gehen und einen EC-Karten-Terminal für die Zukunft haben möchte, muss allerlei Punkte beachten. Das Kartenlesegerät Ingenico Lane/5000 soll sämtliche Forderungen erfüllen, um auch in ferner Zukunft den Ansprüchen des modernen E-Payments genügen zu können.

Spezialist für bargeldlosen Zahlungsverkehr

Der französische Hersteller Ingenico konzipiert seit den frühen 80er-Jahren Sicherheitskonzepte und Bezahlsysteme für die PoS-Ausstattung. In Zeiten des bargeldlosen Zahlungsverkehrs hält auch dieser Bereich immer mehr Einzug in das Portfolio des Unternehmens. Resultate dieser Expertise präsentieren sich in Form von EC-Kartenlesegeräte wie den Lane/5000. Zu den größten Stärken des EC-Terminals gehören eine zukunftsorientierte Technik und eine spielend leichte Handhabe.

Das Lesegerät ist für den Einsatz am Point of Sale gedacht, also für die Schnittstelle zwischen Produktpräsentation und Kaufentscheid. Es ist gestaltet sich als portables Terminal, doch mit dem passenden Equipment wie mit einer PoS-Halterung ist das Modell ebenso als stationäres Terminal nutzbar. Demnach eignet sich der Lane/5000 für den mobilen Einsatz ebenso wie für die Implementierung eines Kassensystems. Ferner bietet das Lesegerät ein Signaturfeld. Dieses ist in den Touchscreen integriert und erlaubt in Verbindung mit einem optionalen Eingabestift (Stylus) die Authentifizierung per Unterschrift.

Bargeldlos zahlen? Safety First!

Bargeldloser Zahlungsverkehr birgt stets Mittel und Wege für Betrüger, an sensible Daten zu gelangen. Um die Gefahr vor Falschabbuchungen und Identitätsklau zu minimieren, hat Ingenico den Lane/5000 an die Sicherheitsstandards der vierten Generation aktueller Chipkartenleser angepasst. So verfügt das EC-Kartenlesegerät neben einer Tastatur zwecks PIN-Eingabe (2. Generation) und einem Display sowie Firmware (3. Generation) über einen SAM-Steckplatz in dreifacher Ausführung. Demnach unterstützt das Gerät eine Mehrwegauthentifizierung und verfügt über einen manipulationsresistenten Rechenkomplex.

Der Hersteller betont, alle aktuellen Sicherheitsrichtlinien der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) umzusetzen.

Hierzu zählen unter anderem die Bereitschaft, unangekündigte Systeminspektionen zu gewähren, Lastschriftnachweise anzufertigen und an mindestens einen Beteiligten der Transaktion weiterzureichen sowie die Zusammenarbeit mit ausländischen Debitkartenanbietern festzuhalten. Eigenen Angaben zufolge garantiert Ingenico sogar die Annahme sämtlicher internationaler EC-Karten. Die Verschlüsselung, Codierung und Decodierung übernimmt ein hybrides Lesemodul, bestehend aus Magnetsreifen- und Chipverifizierung. Das i-Tüpfelchen an Sicherheit bringen Zertifikate entsprechend den Regularien der EMV- und PCI-4.x-Richtlinien mit.

Das Handling macht’s

Hohe Sicherheitsstandards verschaffen einem EC-Kartenterminal Einsatzargumente, doch der Kunde bekommt die technischen Highlights kaum zu spüren. Vielmehr interessiert diesen die Bedienung: Ein PoS-Terminal muss die Transaktion schnell durchführen und den Kunden verständlich durch den Bezahlvorgang leiten. Mit Ausmaßen von 111 x 48 x 189 Millimetern (B x H x T) erfüllt der Lane/5000 durchaus die Anforderungen.

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Eingaben erfolgen über das Tastenpad, bestehend aus den üblichen Feldern im T9-Layout sowie den Rot-Gelb-Grün-Buttons „Stop“, „Clear“ und „OK“. Da einige Debitkartenanbieter wortwörtlich die Verifizierung per Unterschrift vorschreiben, ist der Bildschirm nicht nur mehrfarbig, sondern ebenfalls berührungsintensiv gehalten. Zwar mag der Touchscreen im „Landscape-Format“ nicht die Signatur per Fingerzug unterstützen, doch der passende Stylus ist für kleines Geld zu haben.

Ein Tipp: Achten Sie darauf, eine Tasche oder Halterung zu nutzen, die die Unterbringung des Sensorstiftes ermöglicht.

Die Kommunikation mit dem Kassensystem erfolgt bei diesem EC-Kartenlesegerät wahlweise über einen Ethernet-Port (TCP/IP) oder über eine RS-Schnittstelle (RS232). Energie wird je nach Installationskonzept via Netzteil oder USB zugeführt. Die Powered-Schnittstelle gewährleistet, dass trotz aktiver Datenübertragung die höchstmögliche Ladekapazität erbracht wird und das Ingenico Kartenlesegerät im mobilen Modus schnell mit Strom versorgt ist.

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Apropos schnell: Im Inneren des Lane/5000 werkelt ein Cortex A5-Prozessor. Die mobile Recheneinheit liegt mit einer Taktfrequenz von 1 GHz, verteilt auf vier Kernen, ohne Frage unter der Leistung neuer Mobile-Cores – für die Abwicklung von Bargeldlostransfers und Verschlüsselungsaufgaben genügt die CPU allemal. Der Chipsatz hat sogar ein kleines Upgrade erhalten: Anders als die Erstausführung ist der hier verbaute Prozessor auf der 64-Bit-Struktur konzipiert. Dies kommt der Verwaltung zugute, denn 64-Bit-Systeme ermöglichen den Einsatz komplexer Systeme wie aufwendigen Sicherheitskonzepten. Der Arbeitsspeicher ist mit 128 MB jedoch knapp bemessen; der Flash-Speicher beträgt 256 MB.

Extras des Lane/5000

Als Kauf- und Nutzeranreize hat Ingenico eine Reihe an Besonderheiten auf den Weg gebracht. So fällt zum Beispiel der Sichtschutz auf. Auf den ersten Blick ragt die Blende rund um den Tastenblock kaum ausschlaggebend in die Höhe, doch die leicht gekrümmte Form und die Abschirmung an drei Seiten führen dazu, dass fremde Blicke so gut wie keine Chance haben, die Eingaben des Nutzers einzufangen.

Die Eingaben erfolgen auf den taktilen Tasten somit sicherer und können dank der resistenten Verkleidung sowohl außerhalb als auch innerhalb von Räumen getätigt werden: Das PoS-Terminal ist für den Einsatz in einem Temperaturbereich zwischen 0 und 50 Grad Celsius geschaffen. Auf dem TFT-Display (480 x 320 Pixel) sind außerdem Nutzerhinweise sowie individuelle Botschaften visualisierbar. So können Sie zum Beispiel Produkte bewerben, auf Aktionen hinweisen oder schlichtweg einen persönlichen Dank für den getätigten Einkauf auf den Schirm bringen.

Kunde bezahlt mit NFC Kreditkarte am Kartenterminal Kasse im Einkaufszentrum
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Möglich macht dies auch die Systemkompatibilität mit unterschiedlichen PC-Plattformen, die wahlweise durch den USB- oder RS-Port mit dem Kartenlesegerät in Verbindung treten können. Auf dem Lesegerät selbst befindet sich die Software A32.de, die eine system- und länderübergreifende Nutzung ermöglicht. Individuelle und zukunftsgerichtete Szenarien verspricht der Hersteller mit zusätzlichen Kommunikationswegen, die auf Anfrage in das Gehäuse integriert werden können. Zukunftsorientiert ist der Lane/5000 nicht zuletzt angesichts des Nahfunkchips geschaffen.

Mit dem integrierten Drahtlosmodul können zwar keine WLAN-Netze genutzt beziehungsweise erschlossen, dafür jedoch Zahlungsvorgänge via Smartphone oder Smartwatch getätigt werden.

Schließlich sind in den cleveren Uhren und Handys NFC-Chips standardmäßig verbaut und das passende digitale Kassensystem wird für Android- und iOS-Geräte kostenlos im entsprechenden App-Portal angeboten. Nicht selten ist die digitale Geldbörse auch auf dem „mobilen Endgerät“ vorinstalliert.

Zubehör hilft weiter

Ganz gleich, ob der Ingenico Lane/5000 als portables oder stationäres Terminal genutzt wird: Ausgestattet mit dem passenden Zubehör offenbart dieses Kartenlesegerät eine noch sicherere und einfachere Bedienung. So können Taschen und Holster beispielsweise den mobilen Bargeldlostransfer vereinfachen, da längenverstellbare Gurte die Positionierung an der Hüfte erlauben und einen unmittelbaren Zugriff ermöglichen.

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Des Weiteren erhält das EC-Kartenterminal im Inneren einer Tasche beziehungsweise Hülle einen Schutz vor allerlei Schäden, insbesondere vor Sturzschäden. Denn je nach Hülle ist der Lane/5000 von einer Knautschzone umhüllt, sodass die Krafteinwirkungen durch einen Aufprall maßgeblich gemindert werden können. Fokussieren Sie eine stationäre Nutzung des Lane/5000, ist es ratsam, eine Halterung zu implementieren.

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