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Innerbetrieblichen Materialfluss optimieren

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Die Welt der Logistik besteht aus vielen verschiedenen Strömungen und Sphären. Jeden dieser Teilbereiche zeichnen unterschiedliche Funktionen, Möglichkeiten sowie Pflichten aus. Die Intralogistik etwa darf als ein systeminterner Prozess der heutigen Logistik angesehen werden und nimmt auf dem Weg des Wandels hin zum Konzept Logistik 4.0 eine zentrale Stellung ein. Weshalb der sogenannte innerbetriebliche Materialfluss für den Bereich der systeminternen Logistik von Bedeutung ist, welche Aufgaben sie mit sich bringt und wie Sie diese mithilfe moderner Datenerfassungsgeräte sowie multifunktionalen Zubehörkomponenten wie Scannertaschen optimieren, verraten wir Ihnen hier.

Intralogistik? Ein Versuch zur Eingrenzung

Der Begriff der Intralogistik gleicht nicht nur sprachlich, sondern auch praktisch stark dem der Logistik und ist ebenso in verschiedene Stufen einteilbar. Das Aufgabenfeld und das Machbare der intralogistischen Ebenen herauszustellen, wird jedoch durch mehrere Umstände verkompliziert. Die Nähe zur „klassischen“ Logistik etwa sorgt nicht selten bei Außenstehenden sowie vielen Insidern gleichermaßen für Verwirrung.

Lagerarbeiterin mit Barcode-Scanner
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Beispielsweise wissen Beschäftigte häufig überhaupt nicht, in welchem der beiden Geschäftsbereiche sie tätig sind. Der Definition nach umfassen Prozesse der Logistik die Planung, Steuerung und Kontrolle von Material- und Informationsflüssen – sowohl mit internen als auch externen Bezugspunkten. Das intralogistisch orientierte Konzept wiederum fokussiert den technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Transport von Rohstoffen, Waren und Endprodukten. Unter den Systemelementen der damit verbundenen Materialflussanlagen sind demzufolge Steuerungstechniken, Informationsflussmittel und Fördertechniken zu vereinen.

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Eine weitere Verkomplizierung des Verständnisses resultiert aus der „Verstückelung“ der Arbeitsprozesse: Im Zeitalter der internationalen Globalisierung, weitreichenden Freihandelszonen, neuen Transportwegen und revolutionären Vermarktungsansätzen à la Omnichannel & Co. hat sich eine Aufspaltung im Industrie- und Handelswesen vollzogen. Die Folge: Die Taktzeiten der Arbeitsprozesse werden kürzer, Waren verbleiben seltener an einem Punkt und werden durch mehr Personen/Institutionen bearbeitet. Damit alle Beteiligten der Produktions-, Verarbeitungs- und Lieferkette wissen, wo sich die Ware befindet, wann die Entgegennahme, Verarbeitung beziehungsweise Veräußerlichung erfolgen kann, wird eine nahtlose Logistikkette, sowohl inner- als auch außerbetrieblich, immer wichtiger.

Der innerbetriebliche Materialfluss im Detail

Ganz gleich, in welchem Gewerbe Sie tätig sind: Angefangen bei der Gewinnung von Rohstoffen über deren Aufbereitung bis hin zur Veredelung durchlaufen Waren viele Stationen und stellen den Anspruch einer durchgehenden Kontrolle.

Lagerhalle
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Sollten Sie nicht wissen, in welchem Lager Ware X zu finden ist, auf welchem Posten Ware Y in der Produktionskette steht und wann Ware Z im Depot eintrifft, können Sie kaum konkrete Pläne verfolgen, müssen wartende Kunden vertrösten und sich im schlimmsten Fall der Konkurrenz geschlagen geben. Zugegeben, diese Folge tritt nicht von jetzt auf gleich ein, ist jedoch häufiger zu beobachten, als man denken mag.

Denn das Wissen, was für Material sich wo und in welchen Mengen befindet, ist für den Logistiker von heute nicht nur nützlich, sondern grundlegend.

Doch wie kann der Materialfluss observiert werden, ohne im Stundentakt Lagerbestände zu prüfen, Rücksprachen mit Zulieferern zu halten und Versandkontrollen durchzuführen? Das Zauberwort lautet: Datenerfassung.

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Die moderne Datenerfassung geht weit über das Protokollieren von Material hinaus, ja ersetzt diesen Schritt sogar. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Palette an technischen Komponenten wie zum Beispiel Barcode Scannern beziehungsweise sogenannten Handhelds. Die kleinen Alleskönner haben in den letzten Jahren einige Upgrades erhalten und können in den richtigen Händen eine erstaunliche Effizienz offenbaren.

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Zumindest, sofern das passende Zubehör vorhanden ist: Ein GPS fähiger Scanner mit winkelunabhängiger Lasertechnik und Langzeitakku kann in der Praxis kaum sein Potenzial entfalten, wenn er unsicher verstaut wird, durch Sturzschäden in Mitleidenschaft oder in einer der unzähligen Warenannahmen vergessen wird.

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Eine sichere Aufbewahrung in einer Scannerhalterung sowie Scannertaschen für den mobilen Einsatz beugen eben diesen Risiken.

Intelligente Datenerfassung

Ebenso wichtig für eine versierte Datenverwaltung: Eine ausgefeilte Software, die auf den Betrieb im Speziellen und auf die Branche im Allgemeinen abgestimmt ist.

Eine intelligente Verwaltungsplattform, wie sie im Konzept des Smart Warehouse zum Einsatz kommt, kann auf der Grundlage von Datensätzen externer Quellen zu Maßnahmen raten oder je nach Systemrelevanz und Priorität selbstständig Prozesse veranlassen.

Konkret könnte eine IT-Lösung zum Beispiel saisonale bedingte Entwicklungen berücksichtigen: Ein Schokoladenhersteller startet das Gießen und Verpacken von Weihnachtsmännern nicht erst am Heiligabend, sondern bereits im Herbst! Angefangen von der Kakaobohne bis hin zum Glöckchen gibt die Software Empfehlungen zur Warenbestellung, -verarbeitung und -einlagerung.

Fliessbandtechnik
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Bezogen auf die Intralogistik kommen der Produktion und der Lagerverwaltung gleichermaßen eine außerordentliche Bedeutung zu: Ein geschickt konzipierter Materialfluss basiert auf dem Prinzip der Lean Production, also der schlanken Produktion und stellt sicher, dass zu jedem Zeitpunkt an jeder Stelle der Produktion, Verarbeitung und letzten Endes auch im Verkauf die optimale Warenmenge vorhanden ist.

Gekoppelt werden deshalb Systeme zur Datenerfassung mit Konzepten wie zum Beispiel „KiSoft“ und „SAP EWM by Knapp“ aus dem Hause MM Logistik.

Diese basieren auf autonomer Software und Hardware, sollen einerseits den innerbetrieblichen Materialfluss optimieren und andererseits den Anschluss an externe Systeme sowie Lieferketten sicherstellen. Programme dieser Art fokussieren intern betrachtet zum Beispiel die Lagerverwaltung beziehungsweise die Lagertechnik und stellen Ansätze für eine optimale Flächennutzung und einen ressourcensparsamsten Transport via Flurförderfahrzeuge oder variablen Schienensystemen dar. Der Gedanke der Industrie 4.0 ist in dieser Sphäre der Intralogistik also ebenfalls präsent.

Erfassen, analysieren, optimieren

Ein wichtiger sowie komplizierter Schritt auf dem Weg zur perfekt konzipierten Intralogistik verbirgt sich in der Analyse von Lager, Transport, Warenzufuhr und -abfuhr. Der innerbetriebliche Materialfluss sollte stets als eine Einheit beachtet werden, kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen in einzelne Segmente unterteilt werden.

Mobiles Datenerfassungsgeraet im Einzelhandel
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Haben Sie sich zum Beispiel auf die Produktion von Gütern sowie auf den Verkauf weiterer Produkte im Sinne des Resellers spezialisiert, kann eine Spaltung beider Geschäftsbereiche von Vorteil sein. So wird der innerbetriebliche Materialfluss „aufgespalten“ und Schwachstellen, etwa umsatzschwache Produkte oder kostenintensive Dienstleistungen, schnell ausfindig gemacht.

In diese Aufgabe fallen Aspekte wie:

  • Warenein- und Ausgänge
  • Telematik, Robotik und Sensorik
  • Bereichsspezifische Software
  • Komplettsysteme
  • Fördersysteme
  • Anschlussmöglichkeiten
  • Lagerverwaltung
  • Gerätekompatibilitäten

Kleine Helfer ganz groß

Nach einer ausführlichen Analyse gilt es, konkrete Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Häufig steht dieser Aufgabe jedoch die subjektive Wahrnehmung im Weg. Die Lösung: externe Berater. Diese kosten den einen oder anderen Euro, können Ihren Materialfluss jedoch entscheidend optimieren. Dienste zwecks Materialflussoptimierung bietet zum Beispiel die PTA Unternehmensberatung an. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Einsatz offensichtlich unscheinbarer, tatsächlich jedoch sehr nützlicher Zubehörkomponenten. Die Macht der Scanner beispielsweise drängt an Stellen im Lager, im Versand und im Vertrieb zum Einsatz von Scannerhalter, Scannertaschen und Holster auf.

Zebra DS3578, DS3678, LI3678, LI3678-ER High-Speed Holster

Hat der Arbeiter sein Equipment stets zur Hand, gelingt die Erfassung von Daten nicht nur schneller, sondern auch sicherer – integrierte Knautschzonen, Wasser abweisende Hüllen und gepolsterte Innentaschen verleihen jedem Scanner sinnvollen Schutz. Nicht erst seit dem Durchbruch des iPads kommen neben Handhelds zudem Tablets in vielen Bereichen zum Einsatz. Eine Tablethalterung kann hier in vielerlei Hinsicht Vorteile bieten: Sie dient als zentraler Aufbewahrungsort, kann als Diebstahlsicherung genutzt werden und stellt je nach Modell eine Energieversorgung sicher. Kann das Gerät aus der Tablethalterung entnommen werden und ist der mobile Einsatz gefragt, kann eine Fahrzeughalterung, abgestimmt auf Flurförderfahrzeuge oder Stapelwagen, eine sinnvolle Erweiterung darstellen.

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Komplettieren Sie Ihr Equipment mit mobilen Druckern, dürfen Sie Ihren Datenfluss nicht nur analysieren und optimieren, sondern ebenso Belege für Zulieferer ausstellen, Waren kennzeichnen und Barcodes anfertigen, die auch einen Anschluss an die außerbetriebliche Logistik ermöglichen und somit den Materialfluss verbessern. Der Versanddienstleister kann mit dem eigenen Scanner Material schneller identifizieren, der Zwischenhändler kann seine Lagertechnik optimieren und der Käufer kann wahlweise via Scanner oder Barcode App Zusatzinformationen erhalten.

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