Startseite | How to | Erfolgreiches Inventarmanagement
© auremar / Fotolia.com

Erfolgreiches Inventarmanagement

« Regallücken vermeiden »

Wenn ein Produkt nicht mehr im Regal ist, kann man es auch nicht kaufen. Eigentlich logisch, doch aus den verschiedensten Gründen kommen solche Regallücken – auch Out-of-Stock genannt – immer wieder vor. Warum solche Stockouts schlecht für den Betriebserfolg sind und wie gutes Inventarmanagement diese verhindert, erfahren Sie in unserem Blog.

Out-of-Stock-Quote im Einzelhandel

Der Wettbewerb um die Gunst der Kunden im Einzelhandel entscheidet sich am Regal. Jeder von uns kennt den Ärger, wenn ein dringend benötigtes Produkt nicht mehr erhältlich ist. Findige Marketingstrategien sind nutzlos, wenn Besucher Ihres Geschäfts nicht zur gewünschten Zeit und in der benötigten Menge kaufen können.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass die durchschnittliche OoS-Quote im Einzelhandel 8,3 % beträgt.

Was versteht man genau darunter? Die Out-of-Stock-Quote beschreibt den Anteil der nicht verfügbaren Waren an der Gesamtzahl der geführten beziehungsweise der nachgefragten Waren. Die Kennzahl lässt qualitative Rückschlüsse auf die Logistik und das Inventarmanagement sowie die Absatzplanung eines Einzelhändlers zu.

Was sind die Gründe für eine hohe Stockout-Quote?

Die Hauptverantwortung für Regallücken liegt in der Regel bei der Einzelhandelsfiliale selbst. In gut einem Drittel der Fälle ist eine falsche Bestellpolitik Schuld – ob zu spät oder gar nicht, bleibt dann Nebensache. Auch das Nachfüllen selbst funktioniert manchmal nicht. Eine weitere Ursache ist eine hohe Inventarungenauigkeit. Je schlechter die Bestandsführung ist, desto schwieriger wird es, die richtige Bestellmenge zu definieren.

Supply Chain Management Konzept
© j-mel / Fotolia.com

Die Supply Chain – also die Lieferkette vom Rohstoff bis zur Filiale – ist nur in 28 % der Fälle die Ursache für einen Leerstand im Regal. Das beweist, dass man durch ein effektives Inventarmanagement Regallücken zu über 70 % sehr gut bekämpfen kann.

Wie sich Out-of-Stock auf das Betriebsergebnis auswirkt

Artikel, die nicht im Laden sind, können nicht verkauft werden und folglich keinen Gewinn bringen. Der Schaden, der durch Out-of-Stock Situationen entsteht, ist aber weit höher. Es liegt auf der Hand, dass Kunden, die ein Produkt nicht vorfinden, einen Ersatzartikel kaufen oder sogar beginnen in einem anderen Geschäft zu suchen. Erfährt man den Leerstand nur einmal, besteht die Chance, dass der Kunde es ein weiteres Mal im selben Laden probiert.

Kommt ein Out-of-Stock aber zweimal oder öfter vor, erledigt ein Großteil der Kunden seine Besorgnisse künftig in einem anderen Einzelhandelsgeschäft.

Was jedoch immer bleibt, ist eine steigende Unzufriedenheit der Kundschaft und der damit verbundene Imageschaden. Die Marken- und Filialtreue sinkt, was sich natürlich auf den Umsatz auswirkt. Es ist sehr schwierig, die wahren Kosten für Regallücken zu beziffern. Schätzungen besagen aber, dass eine hohe Quote durchschnittliche Umsatzeinbußen von bis zu 4 % verursachen kann.

Maßnahmen, um Regallücken zu vermeiden

Um einer hohen Stockout-Werten entgegenzuwirken, reicht oft schon die Einleitung weniger Maßnahmen aus. In erster Linie empfiehlt es sich, das Personal zu schulen. Gut ausgebildete, sensibilisierte Mitarbeiter machen weniger Fehler bei der Bestellung und sorgen für eine ordentliche Lagerhaltung. Auch Veränderungen im Warenwirtschaftssystem können zum Erfolg führen. Kürzere Bestellrhythmen und eine Reduzierung der Bestellmenge machen zum Beispiel direktes Einräumen der Regale möglich, wodurch sich die Fehlerquote minimieren lässt.

Massnahmen, um Regalluecken zu vermeiden
© Warakorn / Fotolia.com

Out-of-Stock-Situationen, die aufgrund von Bestandsfehlern resultieren, können durch modernes Inventarmanagement vermieden werden.

Intelligentes Inventarmanagement für den Einzelhandel

Eine professionelle Lagerhaltung reduziert nachhaltig die Stockout-Quote. Unterstützt werden diese Systeme durch leistungsfähige Datenerfassungsgeräte. Sämtliche Artikel sind mit einem Barcode versehen, der die Eigenschaften des jeweiligen Produkts bezeichnet und in einer zentralen Datenbank zusammenführt. Jede Warenbewegung wird lückenlos protokolliert, wodurch sich Standort, Menge und Ablaufdatum jederzeit feststellen beziehungsweise zurückverfolgen lassen. Lagerstand und Nachbestellungen werden nahezu automatisch generiert. Um die Barcodes auslesen zu können, benötigt es einen Scanner. Die Hersteller Honeywell und Zebra sind führend in der Entwicklung dieser High-Tech-Geräte.

Intelligentes Inventarmanagement fuer den Einzelhandel
© markobe / Fotolia.com

Der Honeywell Dolphin CT50 Handheld Computer für den anspruchsvollen Lagereinsatz

Wer auf der Suche nach einem besonders robusten Handheld ist, findet im Dolphin CT50 eine optimale Lösung. Dabei vereint dieses Gerät viele verschiedene Funktionen: Ob als Barcode-Scanner, Smartphone, Navigationsgerät oder als Kamera – der Mobile Computer ist ein treuer, leistungsfähiger Begleiter in der Arbeitswelt.

HONEYWELL Dolphin CT50 Datenerfassungsterminal CT50L0N-CS16SE0

Bedienen kann man das Touchscreen wahlweise mit Spracherkennung, Stift oder Hand, wobei der praktische Handschuhmodus das lästige Ausziehen der Fingerlinge unnötig macht. Ein belastbarer Akku bringt genug Energie für eine ganze Schicht auf. Ausgestattet ist der Dolphin CT50 mit einem starken 2,26 GHz Prozessor. Kombiniert mit 2 GB RAM Arbeitsspeicher und 16 GB Flash Speicher bewältigt das Gerät auch mächtige Anwendungen absolut störungsfrei.

Der TC70x von Zebra für ein modernes Inventarmanagement

Auch der Zebra TC70x kann Daten schnell erfassen und mit der Datenbank abgleichen. Das Betriebssystem läuft wahlweise entweder auf Windows 10 IoT Mobile Enterprise oder auf Android, womit das Handheld flexibel in jede Unternehmensumgebung integriert werden kann. Revolutionär der Dateneingabemodus: Das 4,7-Zoll-Display erkennt automatisch, ob die Bedienung mit der Hand oder dem Eingabestift erfolgt.

Zebra TC70X Datenerfassungsterminal TC700J-0WC22B0-A6

Selbstverständlich kann das Gerät auch als Barcode-Scanner verwendet werden. Der 1- oder 2D Area Imager ist sogar dazu in der Lage, mehrere Barcodes mit einem einzigen Scan zu erfassen. Nicht nur dieses Feature macht den Scanner vor allem im Einzelhandel so beliebt.

Regallücken mit Inventarmanagement und passendem Equipment vermeidbar

Out-of-Stock ist ein Thema, das dem Einzelhandel teuer zu stehen kommen kann. Unternehmen sind deshalb gut beraten, auf diese Problematik einzugehen und effektive Strategien dafür zu entwickeln.

Ein modernes Inventarmanagement inklusive passender Technik, unterstützt durch leistungsfähige Datenerfassung und ist ein wichtiger Baustein, um Regallücken so gut es geht auszuschließen.