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Labeldrucker in der Industrie

« Leistungsstarke Modelle für anspruchsvolle Druckerarbeiten »

Für viele Anwendungen in Industrie und Logistik werden leistungsfähige Labeldrucker benötigt. Die Kennzeichnung von Waren mit Barcode erleichtert das Handling in Lager, Produktion und Versand enorm, wenn die entsprechenden Prozesse dahinter definiert sind. Die Anzahl der Etiketten, die ein Industriedrucker in einer bestimmten Zeiteinheit erstellen kann, ist aber nicht das einzige Kriterium für die Wahl des passenden Modells.

Anforderungen an Labeldrucker, die in der Industrie zum Einsatz kommen

Da im Arbeitsalltag – insbesondere in der Logistik und im Lager – im großen Stil gedruckt wird, muss ein entsprechender Drucker geeignet dafür sein, ein hohes Druckaufkommen zu bewältigen. Das Druckvolumen spielt dementsprechend natürlich eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, einen geeigneten Industriedrucker zu wählen.

Zebra ZT200 Series ZT230 EtikettendruckerWer im Wareneingang Barcodes für automatisch vereinnahmte Ladeeinheiten drucken will, kommt mit einem normalen Desktop-Drucker nicht weit. Das Gleiche gilt für den Versand, wo Label für die Lieferung gedruckt werden.

Auch in der Fertigung, wo am Ende der Linie Barcodes für produzierte Teile erzeugt werden, ist das Volumen das wesentliche Kriterium bei einem Etikettendrucker. Aber auch wenn die Menge an Etiketten pro Tag in allen drei Fällen etwa gleich ist, wird man eher nicht den gleichen Drucker für die verschiedenen Aufgaben nutzen.

Welchen Zweck haben die Label?

Zum einen spielt die Lebensdauer der zu erzeugenden Etiketten hier eine Rolle. Während Ladeeinheiten- oder Versandetiketten nur eine recht begrenzte Lebensdauer haben, sollte ein Produktlabel im besten Fall während der gesamten Produktlebensdauer lesbar sein. Für die unterschiedliche Haltbarkeit benutzt man verschiedene Druckverfahren. Das Thermodirekt-Verfahren ist sehr günstig, weil keine Verbrauchsmaterialien benötigt werden. Dabei wird direkt auf spezielles Papier gedruckt bzw. per Hitzeentwicklung werden auf dem Papier vorhandene Farbpigmente aktiviert. Es eignet sich daher auch besonders für mobile Industrie Labeldrucker. Das Ergebnis ist allerdings eher kurzlebig, weil empfindlich gegen Kratzer und Lichteinstrahlung.

Farbband Wachs Standard 110-300 11-WA-110-300-SWBeim Thermotransfer-Verfahren wird hingegen eine Thermotransfer-Folie bedruckt und dann aufgebracht. Solche Etiketten sind deutlich widerstandsfähiger und langlebiger. Moderne Barcode-Drucker beherrschen heute meistens beide Verfahren.

Was soll gedruckt werden?

Während für Ladeeinheiten-Etiketten im Lager in der Regel 1D-Barcodes vollkommen ausreichen, müssen Produktlabel häufig eine große Menge Informationen auf sehr kleiner Fläche enthalten. Das ist beispielsweise in der Medizintechnik oder bei elektronischen Bauteilen der Fall. Dafür benötigt man 2D-Barcodes.

Scannen eines QR-Codes
© Bacho Foto / Fotolia.com

Für den Druck solcher 2D-Codes oder auch kleiner Grafiken ist eine höhere Auflösung notwendig als bei einem einfachen Label. Auch das Format (Breite und Höhe) spielt beim Labeldrucker eine wichtige Rolle. Wird das Format häufiger gewechselt, ist auch die Bedienfreundlichkeit des Gerätes ein wesentlicher Faktor.

Einbindung in bestehende Systeme

Auch der leistungsfähigste Labeldrucker ist sinnlos, wenn er sich nicht nahtlos in die im Unternehmen vorhandenen Systeme integrieren lässt. Eine Nutzung als Standalone-Etikettendrucker ist eher selten, daher sollte ein Industrie Labeldrucker möglichst viele Schnittstellen bieten, um flexibel einsetzbar zu sein.

Preis pro Label ermitteln

Schnell und zuverlässig, flexibel und robust muss ein effektiver Industriedrucker sein. Aber je nach Anwendungsfall muss die eine oder die andere Eigenschaft höher gewichtet werden. Nicht zu vernachlässigen ist natürlich der Preis, der am besten pro gedrucktem Etikett berechnet werden sollte. Auch die Verfügbarkeit von Zubehör spielt dabei eine Rolle, weil der Drucker später vielleicht einmal für einen anderen Zweck eingesetzt werden soll.

Effektive Labeldrucker für die Industrie – hochwertige Modelle im Überblick

HONEYWELL PM43c EtikettendruckerIntermec PM43c: Midrange-Labeldrucker für Industrie und Distribution

Der Intermec PM43c ist ein Thermodirektdrucker, der in unterschiedlichen Anwendungen in Logistik und Fertigung einsetzbar ist. Mit dem Thermodirektverfahren druckt er monochrom in einer Geschwindigkeit von bis zu 300 mm/Sek. Etiketten, Endlospapier oder Tickets.

Weil er nicht nur die Schnittstellen RJ45 (LAN), RS-232 (seriell) und USB integriert hat, sondern auch drahtlos (WLAN und Bluetooth) kommuniziert, kann er in praktisch alle Systeme einfach eingebettet werden.

Honeywell PX4i: intelligenter Industrie Etikettendrucker für den 24-Stunden-Einsatz

Das Modell Honeywell PX4i ist programmierbar und bietet damit die Möglichkeit, den Druckbetrieb intelligent zu optimieren.

HONEYWELL PX Series PX4i EtikettendruckerInsbesondere für geschäftskritische Anwendungen und einen Betrieb rund um die Uhr ist dieser Hochleistungsdrucker geeignet. Mit einer hohen Druckgeschwindigkeit von 300 mm/Sek. und erweiterten Anschlussmöglichkeiten sowie einer Vielzahl von unterstützten Netzwerkprotokollen ist der PX4i eine skalierbare und langfristig zuverlässig einsetzbare Lösung. Der Barcode-Drucker beherrscht das Thermodirekt- und das Thermotransferverfahren und wird per Kabel (Ethernet, RS-232 oder USB) betrieben.

Honeywell EasyCoder PM4i: effizienter Etikettendrucker für die Prozessoptimierung

Mehr als ein Labeldrucker, nämlich ein intelligenter Client, ist der Honeywell EasyCoder PM4i. Damit können nicht nur Etiketten gedruckt werden. Der EasyCoder PM4i Etikettendrucker führt auch Anwendungsprogramme aus und ist in der Lage, weitere Hardware, wie etwa zusätzliche Drucker, Scanner oder auch ein Förderband zu steuern. Bei Bedarf können diese Anwendungen für weitere Funktionalitäten geändert werden.

HONEYWELL EasyCoder PM4i EtikettendruckerDer EasyCoder PM4i ist in robuster Bauweise (rugged) ausgeführt und kann daher auch in sehr rauen Umgebungen eingesetzt werden. Durch das integrierte LAN- und WLAN-Netzwerk und die gleichzeitig nutzbaren fünf Schnittstellen ist diese Industriedrucker ein echtes Kommunikationstalent. Eine große Anzahl von 1D- und 2D Barcode-Typen runden die Funktionsfähigkeit ab.

Der Druckkopf kann bei Bedarf vom Anwender selbst gewechselt und ausgerichtet werden, sodass der Betreiber Servicekosten einspart.

Wegen seiner außerordentlichen Vielseitigkeit und Programmierbarkeit kann dieser Industrie Labeldrucker sogar eingesetzt werden, um ältere Modelle zu ersetzen, ohne dass die benutzte Host-Programmierung oder das Etikettenformat geändert werden muss.