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Mini-Drucker im Einsatz

« Klein und leistungsstark »

Drucker gehören zu den Must-haves eines jeden Büros. Ganz gleich, ob daheim oder auf der Arbeit: Aufgaben wie Dokumente ausdrucken, Anschreiben kopieren oder farbvolle Fotos einscannen stellen für moderne Druckgeräte kein Problem dar. Neben den zahlreichen stationären Lösungen können jedoch ebenso mobile Printer treue Dienste erweisen. Insbesondere in der Logistik sowie in der Pharmazie stellen sogenannte Mini-Drucker – etwa von Zebra – eine große Hilfe dar.

Grundkonzept und Eigenschaften mobiler Druckergeräte

Mobile Mini-Drucker dienen zum Drucken „außer Haus“ beziehungsweise „außer Lager“. In Bereichen der Industrie, im Versandwesen sowie im Warenlager kommen die Kleinsthelfer besonders häufig zum Einsatz. Hier spielen die portablen Büroassistenten ihre Stärken aus: Der Nutzer muss Belege nicht mehr von Hand ausstellen, kann Kunden sowie Partnern Quittungen aushändigen und Versandlabel erstellen – ohne den Gang ins Büro anzutreten oder die Dokumente nachzusenden.

Unterm Strich bleibt mehr Zeit für den Kunden. Der Mitarbeiter kann sich verschiedenen Sachverhalten gründlicher zuwenden und mehr Punkte auf der alltäglichen To-do-Liste abarbeiten.

Der Großteil dieser Mobildrucker ist weitestgehend autark gehalten: Kräftige Akkus machen eine Verbindung zum Stromnetz obsolet, Papierrollen mit Längen nahe der 100-Meter-Marke erübrigen den ständigen Papiernachschub und integrierte Nahfunksensoren befähigen zum kabellosen Empfang von Druckaufträgen. Mini-Drucker zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders kompakt sind. Manch ein Modell misst Maße von weniger als 30 x 18 x 20 cm und bringt nicht einmal 1 Kilogramm auf die Waage.

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Ein deutlicher Unterschied ist jedoch in der Breite festzustellen: Größere Printer können über 30 Zentimeter breit sein und unterstützen den Print auf Etiketten oder Fotopapieren im gebräuchlichen DINA-4-Format. Als Mini-Etikettendrucker deklarierte Modelle sind wesentlich schmaler, jedoch etwas höher gehalten, um Papierrollen ausreichend Unterschlupf zu bieten. Der Handlingsfaktor steht demzufolge im Vordergrund – was jedoch nicht bedeutet, dass auch die Druckqualität „mini“ ausfallen muss.

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Hochwertige Mobildrucker können mit einer Auflösungsrate von bis zu 200 x 200 dpi dienen. Diese Punktierung garantiert einen leserfreundlichen Aufdruck sowohl für menschliche Augen als auch maschinelle Scanner-Module. Ausgedruckte Barcodes können fehlerfrei ausgelesen und bearbeitet werden. Zumindest, sofern die Lesegeräte à la Barcode Scanner mit der hauseigenen Datenbank verbunden sind.

Eine Frage der Tinte

Derweil konkurrieren zwei Druckmethoden im Bereich des Mobildrucks: der Tintenstrahl- und der Thermodruck. Letztere Technik gleicht dem Polaroid-Verfahren, wie man es von den Retrokameras aus den 70er-Jahren kennt. Hier sind die Bestandteile der Tinte (Schwarz-Weiß oder Farbe) in dem Druckpapier integriert. Während des Thermodrucks wird das Papier erhitzt, die Tinte extrahiert und der Mini-Drucker liefert Barcodes, Versandscheine oder sogar Fotos. Der Vorteil der sogenannten Thermosublimationstechnik liegt insbesondere in der praktischen Handhabe: Sie müssen die Füllstände der Tinte beziehungsweise Patronen weder überprüfen noch nachfüllen.

Allerdings sind die Papierrollen deutlich teurer als reguläres Druckpapier und Etikettenpapier für Kleinstdrucker: Der Thermodruck benötigt Zinkpapier, also mit Erdmetallen bearbeitetes Papier.

Hinzu kommt, dass die Druckqualität etwas geringer als die der Tintenstrahlvariante ausfällt. Tintenstrahlmodelle sind allerdings weniger kompakt gehalten und schwächeln in puncto Druckgeschwindigkeit. In enger Verbindung zur Tinte oder zur Drucktechnik steht selbstverständlich das Papier. Anders als beim „klassischen“ Drucker wird dieses nicht in einen Einzugsschacht gelegt und „Blatt für Blatt“ genutzt, sondern gelangt via Rollehalterung zum Druckkopf. Hersteller wie Brother deklarieren ihre Papierlösungen gerne als „Endlosetiketten“. Diese Bezeichnung ist selbstverständlich nicht wörtlich zu nehmen und soll lediglich den grundsätzlich großen Vorrat andeuten: Rollen für Mini-Drucker sind in der Regel zwischen 25 und 40 Meter lang. Eine Reihe hochwertiger Varianten kommt auf 60 bis 100 Meter. Neben der Länge spielt auch die Beschichtung des Papiers eine Rolle.

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Ganz gleich, ob ein Belegdrucker, ein Rezeptdrucker oder ein Barcodedrucker genutzt wird: Wasser- oder zumindest wischfeste Bezüge, ölbeständige Legierungen und selbstklebende Unterlagen erleichtern den Einsatz des Mobildruckers. Und via Schnelllader sind die Papierrollen besonders schnell gewechselt.

Weitere Alleinstellungsmerkmale

Zuzüglich der Grundmerkmale sind variierende Feinheiten der Mini-Drucker zu beachten. Etikettendrucker beispielsweise sind häufig mit einer Schneideeinheit ausgestattet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass beim Trennen des bedruckten Papiers keine Einrisse entstehen und der Ausdruck unbrauchbar wird. Weist der Helfer eine Abrisskante auf, sollte diese robust ausfallen und über eine feine Zahnung aus resistentem Stahl verfügen.

Sehr nützlich können integrierte Speicher sein: Der Nutzer legt je nach Kunden, Verwendung oder Druckmaterial verschiedene Formate an und kann auf diese in Sekundenschnelle zugreifen, sodass keine Zeit für Konfigurationsvorgänge verloren geht.

Apropos Konfiguration: Je nach Hersteller und Generation unterstützen Mobilprinter die unterschiedlichsten Kommunikationswege, angefangen vom althergebrachten LAN über die kabellose Alternative WLAN bis hin zu Bluetooth, NFC und USB. Wichtig: Überprüfen Sie die Systemsprache beziehungsweise die Kompatibilität des Assistenten.

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Rezeptdrucker etwa, wie die der Zebra ZQ Serie, sollten auch Ihr Medizin-EDV-Wesen unterstützen. Kommt der Helfer im Versandhandel zum Einsatz, ist eine Schwarz-Rot-Druck-Option von Vorteil. Die Semi-Farb-Druckmethode kann zum Beispiel zur Kennzeichnung fragiler Sendungen genutzt werden. Für Mini-Etikettendrucker & Co. empfiehlt es sich, stets das aktuellste Modell zu kaufen. Dies mag ein paar Euros mehr als der Vorgänger kosten, kann jedoch mit aktuelleren Sicherheitsstandards und effizienteren Akkuzellen dienen.

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Last, but not least sei auf Mini-Drucker verwiesen, die angesichts ihrer Maße ohne Frage als solche anzusehen sind, entgegen des typischen Mobildruckers jedoch für den stationären Einsatz gedacht sind. Der Vorteil von Etikettendrucker oder Versandscheindrucker dieser Klasse ist, dass die Papierfächer und unter Umständen auch die Tintenpatronen größer ausfallen. Ist das Modell an den Stromkreis angeschlossen, entfallen Ladevorgänge und das Verlustrisiko nahezu getilgt.

Das Zubehör macht’s

Sie sehen: Die Breite an Mini-Druckern, ganz gleich ob mobil oder stationär, ist enorm. Doch erst in Verbindung mit dem passenden Druckerzubehör können die Kleinsthelfer ihr volles Potenzial entfalten. Sinn machen etwa Druckertaschen: Mobildrucker in einer Tasche erhalten einen Schutz vor Schrammen, Kratzer und je nach Modell sogar Sturzschäden.

Knautschzonen beispielsweise können als Puffer fungieren und die sensiblen Druckköpfe und Heizstäbe schützen.

Praktische Vorzüge können überdies Zusatzfächer für Stifte und Ersatzpapier bieten. Achten Sie jedoch darauf, eine Tasche beziehungsweise zu wählen, die entweder explizit auf Ihren Drucker oder als Universallösung ausgelegt ist. Andernfalls müssen Sie die Einheit vor jedem Druckvorgang aus der Verkleidung nehmen, um die Papierausgabe nicht zu blockieren, Stromkabel zwecks Akkuladen anzuschließen oder Bedienungstasten nutzen zu können.

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Einige Hersteller wie zum Beispiel Epson bieten für ihre Kleindrucker neben Druckertaschen auch technisches Zubehör. Mit einem Dongle beispielsweise spendieren Sie jedem Kabeldrucker eine Drahtlosdruckoption. Unterstützt das Modell den Dienst Server Direct Print (SDP) können Druckaufträge sogar vom Handy oder vom Tablet gestartet werden. Auch Druckerköpfe werden als Ersatzteile angeboten.

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