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PoS-Geräte im Einsatz

« Technische Unterstützung am Point of Sale »

Die Möglichkeiten der Bezahlsysteme haben zugenommen und der Point of Sale als Schnittstelle zwischen Produktpräsentation und Bezahlvorgang an Bedeutung gewonnen. Mit der passenden technischen Ausstattung à la EC-Terminal & Co. optimieren Sie diesen Vorgang. Zudem ergibt sich durch Pos-Geräte die Chance, Kunden zu gewinnen, die den Bargeldlostransfer zu schätzen wissen oder neue Möglichkeiten des modernen Cashflows entdecken möchten.

Was ist der Point of Sale überhaupt?

Der Begriff Point of Sale (PoS) bezeichnet jeden Ort, an dem ein Verkauf abgewickelt wird. Angefangen im Supermarkt bis hin zum Onlineshop existiert diese Schnittstelle. Einige Fachmänner sehen dieses Konzept auf den sogenannten Payment-Bereich mit EC-Karten begrenzt: Lediglich im Falle verwendeter Kartenzahlgeräte sei ein „Bezahlpunkt“ im modernen Sinne vorhanden. Dennoch: Aufgrund der Pflicht, bargeldlose Zahlungen zu akzeptieren, kommt kaum ein Verkäufer, Händler oder Dienstleister um den Einsatz von POS-Geräten wie Terminals vorbei. Mitsamt einer abgestimmten Ausstattung für den Verkaufsbereich wie Hüllen und einem versierten Kassensystem optimieren Sie das moderne Bezahlkonzept.

Transaktion am Point of Sale
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Von der Idee zum Standard

Die Entwicklung zum heutigen Netzwerk, das einen modernen Verkaufsort ausmacht, hat überraschend lange gedauert. So starteten in den USA bereits Anfang der 70er-Jahre die ersten Versuche, ein Bezahlsystem, frei von Dollarnoten und Pennys, aufzustellen. Als Initialkräfte dieses Konzepts sind die City National Bank & Trust Company of Columbus in Ohio und die Savings Bank of Hampstead in Syosset in New York anzusehen. Die fehlende Frequenz stand dem Erfolg jedoch eine lange Zeit im Weg. Beispielsweise konnten Kunden PoS-Geräte lediglich nutzen, sofern sie EC- oder Debitkarten der kooperierenden Bank besaßen. Den Durchbruch brachte der Zusammenschluss von Kreditinstituten und Geldautomatenbetreibern, die ein überregionales und betreiberunabhängiges Netz erschlossen. Auf althergebrachten Wegen wie ISDN-Verbindungen klinkten sich letztendlich auch Kleinunternehmer ein und ermöglichten ihrer Kundschaft den Griff zur Wunderkarte.

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Ungeachtet der Kritik am „American Way of Pay“ (Stichwort Kreditverschleierung) gehören PoS-Geräte und -Konzepte zum Alltag und die Möglichkeiten aktueller Datenerfassungsgeräte übersteigen weit die der Erstmodelle. In Deutschland etwa förderte die Autorisierung per Unterschrift die Akzeptanz sowie Verbreitung von Bargeldlossystemen. Mitte der Neunziger galt auch hierzulande das E-Payment als gang und gäbe. Die technische Entwicklung zeugt jedoch vom Innovationsdruck und Potenzial der Finanzdienstleister. So rücken zum Beispiel an die Stelle der Unterschriftbeglaubigung neue Transfersysteme, Mehrwegeidentifikationen und Mobilitätskonzepte. Die Folge: Die Ausstattung des Händlers, Verkäufers und Dienstleisters von heute bedarf einer stetigen Aktualisierung. Ein EC-Terminal samt Touch Computer beispielsweise bietet weitreichende Verwaltungsfunktionen und Barcode Scanner mit integrierten Magnetkartenschlitzen bringen neue Möglichkeiten im Logistik- und Kundenmanagement mit sich. Angebracht wird es bequem mit einer PoS-Halterung.

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Das Grundkonzept

Da seit einiger Zeit in nahezu allen Bereichen des Einzelhandels eine Annahmepflicht für Bargeldloszahlungen besteht, sollte in jedem Verkaufsraum ein Kartenlesegerät für die Ausstattung am Point of Sale vorhanden sein.

Andernfalls drohen nicht nur verärgerte Kunden, sondern ebenso Strafen! Je nach Geschäftsmodell beziehungsweise Verkaufsraum eignen sich verschiedene PoS-Geräte.

Obligatorisch ist für jeden Anbieter ein Terminal beziehungsweise Lesegerät. Drei Grundkategorien sind hier auszumachen:

  • 1 Stationäre Terminals
  • 2 Portable Kartenterminals
  • 3 Mobile Kartenterminals

Jedes Kartenlesegerät birgt Stärken und Schwächen. In der Regel genügt ein System, doch je nach Art und Größe des Betriebes lohnt sich die Kombination verschiedener Strategien. Wichtig: Achten Sie auf die Kompatibilität der Geräte. Befinden Sie sich noch in der Planung Ihrer Verkaufsstelle, sollten Sie überlegen, eine E-Payment-Strategie „aus einer Hand“ zu integrieren. Sollen etwa sowohl stationäre als auch transportable Terminals genutzt werden, müssen diese für die Einbindung in ein und dasselbe Kassensystem geschaffen sein.

Standfest und kippsicher: stationäre Terminals

Stationäre Terminals sind an der klassischen Supermarktkasse und in Verkaufsräumen wie in Tankstellen zu entdecken. Sie sind, wie der Name verrät, auf den standortbezogenen Betrieb ausgerichtet. Im Vergleich zu transportablen Lösungen nehmen solche Terminals deutlich mehr Patz ein und müssen professionell installiert werden. Dies schließt die Einbindung von Strom- und Kommunikationsnetzen ein. Je nach Modell ist überdies eine Kopplung mit einem Kassensystem erforderlich. Den Verifizierungsvorgang übernimmt das Kartenterminal, welches in einem Standfuß oder in einer Halterung integriert wird. Die Passgenauigkeit beider Geräte ist selbstverständlich zu beachten, doch wer die Vorteile eines stationären Terminals auskosten will, sollte zu einem Modell mit Schutzfunktionen wie einem Sicherheitsbügel greifen. Diese verleihen dem Kartenlesegerät in zweierlei Hinsicht Schutz: Erstens stabilisiert die Gehäusefassung das Lesegerät und zweitens macht ein Diebstahlschutz jedem Langfinger das Leben schwer. Besonders vorteilhaft kann solch eine Armatur folglich für alle Geschäftsbetreiber sein, die nicht durchgehend ihr Lesegerät im Blick halten können. Zudem muss nicht auf die Akkuanzeige geschaut werden und die Transaktion erfolgt via Kabel etwas schneller sowie sicherer als über Funk, wie ihn transportable Modelle nutzen.

Kassensystem
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Klein und fein: transportable Terminals

Transportable Terminals stehen im Kontrast zu stationären Lösungen, sind jedoch in zwei Unterkategorien einzuteilen. Als mobile Terminals werden Modelle bezeichnet, die auch im Außeneinsatz gezückt werden können: An Board dieser Terminals sind Mobilfunkchips, sodass der Verkäufer beziehungsweise Zahlungsempfänger standortunabhängig den Bargeldlostransfer einleiten kann. Lieferanten und Kundenservices nutzen häufig diese Variante. Wer ein sogenanntes portables Terminal nutzt, muss sich wiederum ans heimische WLAN halten beziehungsweise die Reichweite des hauseigenen Kassensystems berücksichtigen. Portable Bezahlsysteme werden in der Gastronomie genutzt, etwa in Cafés und Restaurants.

Datenerfassung & Co.

Ganz gleich, ob stationär oder transportabel: Ein EC-Kartenlesegerät kann mit allerlei Highlights dienen. Neben stetigen Verbesserungen der Sicherheit stehen neue Funktionen wie zum Beispiel das kontaktlose Bezahlen im Vordergrund. Mittels NFC-Modul etwa kann ein POS-Terminal der dritten Generation sowohl mit EC-Karten als auch Handys kommunizieren. Diese Geräte kommen in stationären und transportablen Bezahlsystemen zum Einsatz und können überdies mit einer hybriden Lesefunktion, bestehend aus Magnetstreifen- und Chip-Analyse dienen. Ein weiteres Beispiel für die Entwicklung der modernen PoS-Ausstattung stellen Scanner mit integrierten Leseeinheiten dar. Die Geräte können perfekt in der Logistik integriert werden, etwa zum Scannen und Bezahlen von Warenlieferungen.

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Besonders zukunftsrelevante Möglichkeiten bergen sogenannte Touch Computer. Ein Touch Computer kommuniziert mit dem EC-Kartenlesegerät, stellt also eine Schnittstelle dar und ersetzt die handelsübliche Kasse. Insbesondere in weitläufigen Verkaufsräumen oder in Restaurants profitieren Mitarbeiter von solch einer Station, da sie als Zentrale dient, die Verwaltung transportabler PoS-Geräte wie Barcode Scanner ermöglicht und mit optionaler Ausstattung wie einem Belegdrucker kombinierbar ist. Viele Vorgänge der Datenerfassung sind überdies mit Zubehör zu vereinfachen: Halterungen, Schutztaschen und Holster schützen die Technik und mobilisieren sie. Der Hersteller Max Michel hat viele dieser Helfer gar als Universallösungen konzipiert. Beisätze wie Kabelbinder und optionale RFID-Leser, die das klassische EC-Kartenlesegerät um Nahfunkbezahloptionen erweitern, erleichtern den Umgang mit Terminal & Co.

Die Zukunft liegt im bargeldlosen Bezahlen
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Die Qual der Wahl

PoS-Geräte gibt es in allerlei Preisklassen und von verschiedenen Herstellern. Doch nicht nur Scanner und Terminals offenbaren eine breite Auswahl: Bei der „Verknüpfung“ beziehungsweise „Einbindung“ der Komponenten stehen dem Nutzer ebenfalls viele Optionen offen. Hinter einer jeden Station steckt zum Beispiel ein Anbieter, den es zu wählen gilt. Dieser übernimmt die Abwicklung sowie Verschlüsselung der Transaktionen und bietet tarifgebundene Wartungsarbeiten an. Dem System entsprechend agiert der Anbieter zudem als eine Art Puffer, denn die Abbuchung der Beträge erfolgt nicht unmittelbar bei dem Kreditinstitut des Kartenbesitzers, sondern bei dem Anbieter. Dieser fordert die Summe erst im Anschluss ein. Bei der Auswahl des Anbieters sind Kriterien wie Hard- und Softwaresupport, Kundenstamm und Gebühren zu berücksichtigen. Einige Anbieter unterstützen Sie zum Beispiel bei der Installation des Kassensystems und führen Sie in die Benutzung ein. Befinden sich bereits PoS-Geräte in Benutzung, sollten diese mit der Software des Unternehmens kommunizieren können. Die Höhen der monatlichen Grund- sowie variabler Transaktionsgebühren stellen ebenfalls einen Vergleichsaspekt der. Bargeldloskonzepte bieten zum Beispiel Teco, BS PAYONE und Easycash. Eine interessante Alternative für kleinere gewerbliche Unternehmen stellt Sumup dar. Dieser Finanzdienstleister bietet auch die Nutzung von Smartphones und Tablets als Lesegeräte an und erhebt keine Grundgebühren.

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