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Produktionsprozesse optimieren durch mobile Datenerfassung

Was für einen Nutzen selbst kleinste Helfer haben können, ist seit der Erfolgsgeschichte des Smartphones auch allen Nicht-Logistik-Experten bewusst. Anders als im privaten Kontext stehen bei technischen Errungenschaften wie Scannern und Tablets selbstverständlich keine Unterhaltungsfunktionen im Vordergrund, doch die Möglichkeiten der mobilen Datenerfassung sind gut mit den Optionen der Hightech-Handys von heute zu vergleichen. Ausgestattet mit zuverlässiger Hardware und reibungsloser Software optimieren die Gerätschaften Produktionsprozesse sowie Inventurarbeiten in vielerlei Hinsicht.

(K-)eine Frage der Notwendigkeit

Die Anzahl und die Vielfalt technischer Komponenten, mit denen sich Produktionsprozesse optimieren lassen, haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen: Fortschritte in Scanverfahren und sinkende Produktionskosten bewegen zahlreiche Unternehmen, Datenerfassungsgeräte und Logistikkomponenten zu entwickeln. Hersteller wie Honeywell und Zebra beispielsweise konnten sich mit handlichen Scannern einen festen Platz in der Welt der mobilen Datenerfassung sichern.

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Aufgrund der Breite an technischen Errungenschaften und deren Möglichkeiten ist es schwer, einen expliziten beziehungsweise hauptsächlichen Nutzen anzuführen, um den Sinn und Zweck von Datenerfassungsgeräten zu unterstreichen. Die Szenarien sind vielseitig und variieren je nach Branche, Betrieb und Benutzer. Ein Blick auf drei Geräteklassen soll verdeutlichen, wie Sie mit kleinen technischen Helfern Produktionsprozesse optimieren, kundenbezogene Aktionen durchführen und umfangreiche Verwaltungsaufgaben vereinfachen.

Ein Klassiker: der Scanner

Scansysteme gelten als das A & O eines jeden Herstellers, Logistikers, Lageristen und Verkäufers: Die mobile Datenerfassung ermöglicht eine flexible und zuverlässige Identifikation sowie Analyse verschiedenster Artikel, die verarbeitet, versendet oder verkauft werden. Dreh- und Angelpunkt eines Scanners ist die Erfassung eines Codes, auch Bar- oder Strichcode genannt. In den Zeilen oder Quadern (QR-Code) können die unterschiedlichsten Informationen hinterlegt sein, die andernfalls mühselig per Hand dokumentiert werden müssten. Wenige Millisekunden genügen, und das Datenerfassungsgerät hat die Plakette identifiziert, das hinterlegte Warenlagerverzeichnis durchforstet und die Daten der registrierten Einheit aufgerufen.

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Diese Prozesse mussten ehemals per Stift und Papier beziehungsweise Schreibmaschine und Aktenverzeichnis getätigt werden – ein enormer Aufwand, der Personal sowie Ware gleichermaßen belastete. Schließlich können verderbliche Waren (Stichwort Lebensmittelindustrie) bei der Unterbrechung der Kühlkette schnell an Qualität verlieren. Der (Mehr-)Aufwand aufseiten des Mitarbeiters kommt dem Unternehmen zudem letztendlich mehrfach teuer zu stehen: Ist das Personal mit vermeidbaren Arbeiten beschäftigt, fehlen wertvolle Kapazitäten, doch der Lohn muss nach wie vor entrichtet werden.

Was zeichnet gute Scanner aus?

Bei Erwerb und Einsatz von Scannern mit dem Ziel, Produktionsprozesse zu optimieren, sind etliche Aspekte zu berücksichtigen, die je nach Einsatzszenario unterschiedlich stark zu gewichten sind. So kommt der Reichweite des Scanstrahls beispielsweise grundsätzlich eine große Bedeutung zu – ebenso wie dem Abtastwinkel. Hochwertige Modelle können eine Datenerfassung aus Entfernungen von bis zu 10 Metern gewährleisten! Ausgestattet mit einem Touchscreen, Nahfunk- sowie Breitbandmodulen (NFC, WLAN, Bluetooth) und geschützt durch temperaturresistente, Wasser abweisende und/oder stoßsichere Spezialverkleidungen ergeben sich allerlei Möglichkeiten.

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Insbesondere Zugriffsfunktionen auf Warenverzeichnisse und die Möglichkeit, hinterlegte Daten zu aktualisieren, sind entscheidend, um Produktionsprozesse zu optimieren. Wird die Ware verarbeitet, etwa lackiert, kann dies per Datenerfassung in einer Software festgehalten werden. Automatische Backups sowie Synchronisierungen gewähren, dass die Änderungen festgehalten und Mitarbeitern – je nach System sogar Partnern und Kunden – zur Verfügung stehen. Anfragen zum Warenstatus werden obsolet! Übrigens: Bar- und Strichcode-Scanner sind vom sogenannten Imager zu unterscheiden. Übrigens: Die Arbeit mit dem Strichcode Scanner gestaltet sich noch einfacher, wenn Mitarbeiter über Scannertaschen und Holster verfügen, die den Arbeitsgeräten Platz und Sicherheit gewähren.

Für den Verwalter: das Tablet

Die Vorteile eines Tablets liegen wortwörtlich auf der Hand: Dank der großen und interaktiven Bildschirmfläche können neben Fotos und Videos auch allerlei Dokumente wie Texte und Tabellen sehr komfortabel betrachtet sowie verändert werden. Die eingeblendete Tastatur auf der Touchscreen-Oberfläche ermöglicht das Verwalten zahlreicher Daten – ebenso wie die Steuerung beziehungsweise Optimierung von Produktionsprozessen. Demnach stellt das Tablet eine Mensch-Maschine-Schnittstelle par excellence dar und ist auf dem Weg zum Smart Warehouse ein unverzichtbarer Begleiter. Dank WLAN, Bluetooth oder NFC erhalten Sie ohne Kabelgewirr Einblick in die Lagerverwaltung und können die Tätigkeiten von Maschinen sowie Zulieferersystemen visualisieren und präzisieren.

Ingenieur Touchscreen-Steuerung Roboter die Produktion von Werksteilen
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Wir raten Ihnen, eine mobile Datenerfassung beziehungsweise -verwaltung via Tablet & Co. mit einem professionellen Software-Konzept zu verknüpfen. Zwar mögen einige Komponenten der Warenfertigung ab Werk Kopplungsfunktionen bieten, doch erst der Zugriff auf ausgeklügelte Konzepte wie sie etwa MM Logistik mit den Linien „KiSoft“ oder „SAP EWM by Knapp“ für die Warenverwaltung der Zukunft erschlossen hat, ebnet den Weg zur perfekten Produktionsstrategie. Dass ein Tablet nicht nur zur Verwaltung von Daten und Maschinen dient, belegt ein Blick in die App-Portale: Hier sind Hunderte Barcodescanner-Programme zu finden und können das haptische Lesegerät samt Pistolengriff in vielen Situationen ersetzen.

Jedoch gelingt das Scannen über die Standardkamera eines Tablets weniger komfortabel als über einen hochwertigen Scankopf.

Die Lösung: Mit einem flexiblen Scanclip, wie ihn zum Beispiel der Technikprofi Socket Mobile in zahlreichen Ausführungen anbietet, wird aus dem Tablet im Handumdrehen ein industrietaugliches Lesegerät, das nicht nur leicht zu bedienen, sondern auch resistent vor zahlreichen Gefahren des Arbeitsalltags ist, um so Produktionsprozesse zu erleichtern.

Besonders robust: Handhelds speziell für die Industrie

Das handelsübliche Tablet, wie man ihn in den Auslagen hiesiger Technikhäuser findet, unterscheidet sich grundlegend von einem Industrie-Tablet. TPU-Beschichtungen, versiegelte Anschlüsse, bruchsichere Displays und kälteresistente Prozessoren beispielsweise ermöglichen den Gebrauch solcher PC-Systeme unter schwersten Bedingungen.

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Ist ein Sim- oder E-Sim-Steckplatz vorhanden, gelangt der Nutzer unterwegs ins World Wide Web und hat auch außer Haus Zugriff auf interne Systeme. Kontrolliert er beispielsweise Silos oder Abwasseranlagen, kann er die Inspektionsergebnisse direkt in der Systemverwaltung hinterlegen und gegebenenfalls auf Anweisungen unmittelbar reagieren. Zeitraubende Prozesse wie Fahrt- und Laufwege entfallen.

Produktionsprozesse im Kleinen optimieren: Halterungen und Taschensysteme

Datenerfassungsgeräte gibt es in zahlreichen Ausführungen und mit den verschiedensten Funktionen. Produktionsprozesse sind jedoch nicht nur mit modernen Technologien und ausgeklügelten Softwarekonzepten zu optimieren: Kleine Zusätze wie Scannerhalter, Tablethalterungen und Taschen machen die mobile Datenerfassung noch flexibler und heben überdies die Sicherheit bei der Arbeit an. So gewähren zum Beispiel Holster einen schnellen Zugriff und eine sichere Aufbewahrung der Datenerfassungsgeräte. Zusätze dieser Art unterstützen Prozesse demnach auf indirektem Wege – vorausgesetzt, sie sind mit den technischen Helfern kompatibel.

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Die perfekte Schnittstelle zwischen Mobilcomputer und Mensch gewähren Ringscanner: Ganz gleich, welche Prozesse und Aufgaben zu bewerkstelligen sind, die Scaneinheit ist dauerhaft mit dem Datenerfassungsgerät gekoppelt und jederzeit einsetzbar. Last, but not least lohnt ein Blick auf das Ende jeglicher Produktionsprozesse, auf den Verkauf. So beschleunigen zum Beispiel Halterungen für POS-Komponenten Prozesse wie Bezahlvorgänge und heben das Einkaufserlebnis auf der Kundenseite an.

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