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RFID-Reader und Barcode-Scanner

« Geräte wie der Zebra DS9808-R eröffnen neue Möglichkeiten »

RFID-Reader und Barcode-Scanner sind in vielen Betrieben heute unersetzlich. Die schnelle und sichere Identifikation von Waren und Objekten ist Grundvoraussetzung für hoch optimierte und effiziente Prozesse in der Logistik. Basis dafür sind maschinell lesbare Etiketten oder Funk-Tags. Sowohl in automatisierten Anlagen wie auch in manuell betriebenen Bereichen ist das Scannen ein immer wiederkehrender Schritt, der für jeden einzelnen Prozess als Grundlage für die weitere Bearbeitung durchgeführt wird. Zudem werden die Daten, die hinter einem Barcode stecken, auch für unternehmensübergreifende Informationsflüsse genutzt.

Vom Strichcode zum RFID-Chip

In vielen Anwendungen wird der lineare oder 1D-Barcode genutzt. Das ist der allseits bekannte Strichcode, den jeder von Produktverpackungen kennt. Dieser Code kann zum Beispiel eine weltweit eindeutige Identifikation für einen Ladungsträger wie eine Europalette oder einen Container sein, wie er in unternehmensübergreifenden Supply-Chain Prozessen oder als Kennung der Ladeeinheit innerhalb eines Lagers oder Verteilzentrums dient. Eine andere Variante des linearen Barcodes ist der genormte Produktcode, wie er auf fast jeder Verpackung zu finden ist. Hinter der als Barcode verschlüsselten ID liegen in einer Datenbank alle relevanten Informationen, die im Prozess benötigt werden. Bei Nutzung des 2D-Barcodes können sehr viel mehr Informationen direkt auf dem Produkt gespeichert werden, der Code ist hier praktisch selbst die Datenbank und alle relevanten Daten wandern sozusagen in der realen Welt mit dem Objekt, das sie identifizieren und beschreiben. Das bringt einige Vorteile, weil man beim Scannen nicht mehr auf die Verfügbarkeit der entsprechenden Datenbank angewiesen ist. Der 2D-Barcode kann eine große Menge an Daten speichern – etwa 1.800 Zeichen auf einem 2 x 2 cm großen Rechteck. Das wird beispielsweise benutzt, um detaillierte Informationen auf einen Boardingpass oder ein Online-Ticket zu drucken. Der Leser benötigt daher keine direkte Verbindung zu einem Server, um die entsprechenden Daten zu ermitteln. Wegen der höheren Informationsdichte gegenüber dem 1D-Barcode können auch sehr kleine Objekte gekennzeichnet werden.

Mehr Möglichkeiten mit Radio-Frequency IDentification

Noch eine Stufe weiter geht das Kennzeichnen von Waren und Objekten mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Bei dieser Technik können auf einem sehr kleinen Transponder, der am zu kennzeichnenden Objekt angebracht wird, große Mengen an Daten gespeichert werden. Mit einem RFID-Reader werden diese Daten dann wieder ausgelesen. Die Technik hat einige Vorteile: durch die großen Datenmengen auf dem Chip werden Material- und Informationsfluss tatsächlich synchron gehalten. Das gleichzeitige Lesen von mehreren Transpondern ist möglich, und der RFID-Reader benötigt keinen Sichtkontakt. Außerdem sind die Transponder wiederbeschreibbar, können also nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Speichern von weiteren Informationen im Prozessablauf genutzt werden. Über eingebaute Sensorik werden beispielsweise Messergebnisse erzeugt und auf dem Chip gespeichert. Die Synchronisierung von Waren- und Datenfluss wird damit auf eine neue Ebene gehoben.

Neue Anforderungen für den Handel – Zebra-Scanner bietet Lösungen

RFID-industrie
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Gerade für den Handel bietet die neue Technik Chancen, erzeugt aber auch Probleme. So muss gerade der Einzelhandel auch bei Einführung von RFID, zum Beispiel bei einigen Lieferanten, weiterhin mit dem üblichen Barcode-Etikett arbeiten. Hier ist ein Imager, der zusätzlich auch RFID-Reader ist, von großem Vorteil. Mit einem Gerät können beide Welten abgedeckt werden. Zebra hat mit dem DS9808-R das erste Kombi-Gerät auf den Markt gebracht, das nicht nur lineare und 2D-Barcodes scannen, sondern auch RFID-Tags lesen kann. Als Scanner für den POS ist der DS9808-R zudem der erste UHF-RFID-Leser, der im Hand- und im Freihandmodus betrieben werden kann.

Besonderheiten von UHF RFID

RFID-Lösungen im Ultrahochfrequenz-Bereich gehören mittlerweile zum wachstumsstärksten Segment der Technologie und werden sowohl in der Logistik als auch in der Industrie eingesetzt. Die Vorteile der Ultrahochfrequenz sind vor allem die recht hohe Reichweite von bis zu 8 Metern, hohe Datenübertragungsraten und große Datenmengen. Auch können verdeckte Transponder sehr gut gelesen werden.

Allzweck-Scanner für den Einzelhandel

Zum einen ist der DS9808-R von Zebra ein benutzerfreundlicher, komfortabler Barcode-Scanner für den POS. Er kann – in die Station gestellt – als Freihand-Kassenscanner genutzt werden, oder als Handheld. Den Unterschied der Betriebsart merkt das Gerät selbst, wenn es in die Hand genommen oder abgestellt wird. Modernste Bilderfassungstechnologie des Imagers von Zebra ermöglicht nicht nur schnelles Lesen von 1D- und 2D-Barcodes, sondern auch, Bilder oder Unterschriften zu erfassen. Durch die Integration des Radio-Frequency IDentification-Readers im gleichen Gerät können zudem auch alle Vorteile dieser Technologie genutzt werden, ohne weitere Geräte anschaffen zu müssen.

rfid transponder
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Eingebaute RFID-Funktionen

Die Erfassung von Anlieferungen wird mit der Funktechnik zum Kinderspiel, vorausgesetzt natürlich, dass die angelieferte Ware mit RFID-Tags ausgestattet ist. Mit dem DS9808-R können, insbesondere wenn es sich um UHF RFID-Tags handelt, große Mengen von Tags in kürzester Zeit ausgelesen werden, ohne dass man jedes einzelne Teil sehen oder anfassen muss. Werden die Tags durchgängig bis zum Verkauf genutzt, ist eine absolute Transparenz der Bestände in Echtzeit gegeben. Darüber hinaus bietet der DS9809 Funktionen zur Bearbeitung von Retouren, separate Bestandsidentifikationen oder das Prüfen von Preisen.

Ein Scanner deckt alle Anwendungen am POS ab

Mit dem DS9809-R hat Zebra einen Alleskönner für den POS im Programm. Weil er alle heute gängigen Identifikationssysteme – linearer Barcode, 2D-Barcode und RFID-Tags – abdeckt, ist er eine zukunftssichere Investition. Auch dieser Hybrid-Scanner ist resistent gegen Stürze aus bis zu 1,2 Metern Höhe und erreicht die Schutzklasse IP50, was für den Betrieb im Einzelhandel ausreichend ist. Wer im Einzelhandel heute mit elektromagnetischen Wellen zur Kennzeichnung und Erkennung arbeitet, braucht in nächster Zeit trotzdem noch einen Barcode-Scanner oder Imager. Wer aktuell noch mit Barcodes arbeitet, in absehbarer Zeit aber mit RFID konfrontiert wird, braucht dann neue, zusätzliche Geräte. Der Zebra DS9808-R deckt beide Welten ab und ist damit eine zukunftssichere Investition.