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Tough Tablets im Einsatz

« Mobile Industriecomputer, robust beschaffen »

Tablet-PCs zieren mittlerweile in zahlreichen Haushalten die heimische Techniklandschaft. Die kleinen großen Alleskönner werden jedoch ebenso gerne in der Industrie, im Versand und im Einzelhandel gezückt. Für den Außeneinsatz liefern einige Hersteller fernab von Apple & Co. sogar Tough Tablets. Wodurch sich die ultrarobusten Mobilcomputer von Marken wie Panasonic auszeichnen und wie Sie das Risiko von Sturz- und Wasserschäden mit hochwertigen Schutztaschen nahezu eliminieren, lesen Sie hier.

Zukunftsinvestition oder Spielerei?

Zugegeben, die Liste mobiler sowie stationärer technischer Helfer ist in vielen Berufsgruppen nicht zu kurz: PDA, Barcode Scanner, Navigationsgerät, eventuell noch ein Handy und ein mobiler Belegdrucker stellen ihren Besitzer hin und wieder vor verwaltungstechnischen Herausforderungen. Frage: Weshalb die Technikflotte noch mit einem Tough Tablet aufbohren? Antwort: Weil ein robustes Modell einige Geräte vereinen kann und Möglichkeiten bietet, die den Außeneinsatz erleichtern und erweitern. Im Falle von Tough Tablets steht weniger die Versiertheit der Technik, sondern vielmehr deren Schutz im Vordergrund. So kann ein Tough Computer wortwörtlich an allen Ecken und Kanten mit raffinierten Schutztechniken dienen, die der Krafteinwirkung durch Stürze entgegenwirken, elektrische Spannungen abbauen, die Hitzeresistenz erhöhen und nicht zuletzt abschirmend gegenüber Staub- und Wasserpartikeln wirken. Folglich darf diese Art von Scheiben-PC in zahlreichen Situationen unter außerordentlichen Bedingungen aushelfen. Bedingungen, die dem 08/15-Tablet sofortige oder sukzessive sowie irreparable Schäden zufügen. Ein Tablet „von der Stange“ etwa kann durch einen kurzen Regenschauer massive Schäden erleiden, wenn Feuchtigkeit durch die USB-Buchse oder den Fingerabdrucksensor ins Innere gelangt. Ebenso kann ein Standard-Tablet bei einem Sturz aus einer Höhe von wenigen Zentimetern zu Bruch gehen, sofern das Modell auf ein sein nicht-Panzerglasfolien-geschütztes Display fällt.

Lieferant mit Tablet
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Vereinfachung in Lager und Logistik

Das zweite große Argument für den Griff zum Tough Tablet: Je nach Ausstattung ersetzt die Scheibe kleinere Komponenten, die anderweitig getrennt voneinander benutzt und gewartet werden müssten. Es entfallen beispielsweise zeitraubende Updatevorgänge und relevante Daten sind auf ein und demselben Speicher zu finden. Auf diese Weise wird die Lagerverwaltung vereinfacht. Auch die mobile Datenerfassung gelingt mit einem Tough Computer, schließlich können kostengünstige Standard-Digitalkameras sogenannter mobiler Endgeräte die Rolle des Barcode Scanners übernehmen. Gänzlich mobil schaltet und waltet der Benutzer, sofern ein oder gar zwei Steckplätze für SIM-Karten an Bord sind. Eine Alternative bieten Modelle mit einer integrierten eSIM. Dieser SIM-Typ steigert den Widerstandsfaktor des Geräts, bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass der Vertrieb sowie der Einsatz anbietergebunden erfolgen. Ein Netzwechsel ist selten möglich und die Vertragslaufzeiten schrecken viele Einsteiger ab. Doch ganz gleich, ob Single-, Dual- oder eSIM: Ist das Modell in einem Mobilfunknetz registriert, dürfen die mobile Datenerfassung vorangetrieben, gesammelte Daten unmittelbar in externen Verzeichnissen eingetragen, Auftragsaktualisierungen versendet sowie erhalten und nicht zuletzt die Routenführung zum nächsten Kunden geplant werden.

Ideal für die Lagerlogistik
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Panasonic mischt mit

Die Liste der Hersteller von klassischen Mobilcomputern umfasst angefangen von A wie Apple bis Z wie ZTE allerlei Schwer- und Leichtgewichte der Technikbranche. Tough Tablet-Spezialisten hingegen sind rar. Einer der wenigen Konzerne, die Tough Mobilcomputer einen festen Platz in der Produktpalette zugesichert haben, stellt Panasonic dar. Der fernöstliche Technikmeister schickt seine robusten Mobilcomputer regelmäßig über den Laufsteg. Panasonic vereint in den Serien Toughpad und Toughbook eine Handvoll PC-Systeme, die ein paar mehr Gramm auf dem Schirm haben und ein paar Millimeter breiter als ihre Non-Tough-Konkurrenz ausfallen, doch soft- und hardwaretechnisch betrachtet auf dem aktuellen Stand der Technik konzipiert sind.

Mit passendem Schutz auch für die Baustelle geeignet
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Das Modell Panasonic FZ G1

Das Toughpad FZ G1 beispielsweise weist einen doppelt geführten Sicherheitsschutz auf: Das Modell ist nach dem Militärstandard MIL-STD-810G sturzgeschützt und gemäß der IP-Richtlinie (Schutzklasse IP65) wasser- sowie staubdicht gehalten. Der Clou: Unter dem grundsoliden Außenverschlag ist im Inneren ein Magnesiumrahmen eingebracht, der an den Ecken durch Elastomer-Kunststoff-Verstrebungen unterstützt wird. In Verbindung mit der dezidiert gesicherten CPU sowie GPU ergibt dies einen überaus widerstandsfähigen Tough Computer, der sich dank seines „Alles-drin-alles-dran“-Prinzips für die mobile Datenerfassung ebenso wie für die Dokumentenverwaltung und Navigation eignet. Auch das Betriebssystem dürfte einen Anteil an der breiten Funktionalität haben: Auf der transportablen Arbeitsstation befindet sich ein vorinstalliertes Windows-System, je nach Anbieter entweder in Form von Windows 8 inklusive Upgrade-Garantie oder in Form von Windows 10. Das Betriebssystem ist dem weitverbreiteten Android in Sachen Office-Funktionen einen entscheidenden Schritt voraus und dank Nahfunktechnik à la Bluetooth und WLAN sowie der Remote-Verwaltung unter Windows sind Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente sowie viele weitere Formate im Handumdrehen auf externen Rechnern synchronisiert.

Panasonic Toughpad FZ-G1 Holster - 19-081477-00

Für Eingabe, Bedienung und Anzeige ist wie bei allen Tablets ein Touchscreen zuständig. Das 10,1 Zoll messende WUXGA-Display des FZ G1 übertrifft handelsübliche Bildschirme jedoch um Längen, insbesondere in puncto Helligkeit: Angesichts einer maximalen Leuchtkraft von 800 cd/m² wird das Panasonic FZ G1 seiner Deklaration als „Ruggedized Outdoor Tablet“ ohne Frage gerecht. Auch die kräftigsten Sonnenstrahlen haben kaum Auswirkungen auf die Lesbarkeit des Bildschirms. Wer den Support von Panasonic schätzt, jedoch kein Fan von Touchscreens ist, dürfte in einem Toughbook eine sinnvolle Alternative entdecken. Das Toughbook 54 Full HD beispielsweise ist dank seiner Wabenbauweise sowie integriertem Tragegriff sowohl outdoor-tauglich als auch handlich und garantiert mit einer spritzwassergeschützten Tastatur samt Touchpad einen haptischen Schreibfluss.

Schutz der Superlative

Auch das widerstandsfähigste Tough Tablet – sei es von Panasonic oder von einem anderen Hersteller – ist nicht in jeder Hinsicht immun vor Schäden, hervorgerufen durch eindringende Flüssigkeiten, Stürze oder elektrische Ladungen. Daher ist eine Reihe an Zubehör erhältlich. Schutztaschen und Holster gehören ebenso dazu wie Tablet-Halterungen. Für den Außendienst sind sogar Fahrzeughalterungen verfügbar.

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Einige Schutztaschen heben auch den Komfort an, denn gummierte Griffflächen sowie Aufhängungen erleichtern die Handhabe und ermöglichen die Implementierung in stationäre Sockelsysteme wie zum Beispiel in Ladestationen. Demnach werden die Tough Mobilcomputer mit angelegten Schutztaschen in vielerlei Hinsicht geschützt: Umschläge bewahren das Gehäuse sowie den Bildschirm vor Kratzern, letzteres Element gar vor Brüchen. Zudem federn Schutztaschen die Krafteinwirkung bei Stürzen ab, sodass die innere Technik geschützt wird. Last, but not least wird das Risiko von Fallschäden gesenkt, da der Handheld sicherer in der Hand liegt, ergo nicht so schnell aus der Hand fällt.

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